Corona-App, die

Alternative Schreibung Coronaapp
Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Corona-App · Nominativ Plural: Corona-Apps
Aussprache [koˈʀoːnaˌʔɛp]
Worttrennung Co-ro-na-App · Co-ro-na-app
Wortzerlegung CoronaApp
Rechtschreibregeln § 51
Dieses Stichwort finden Sie im DWDS-Themenglossar zur COVID-19-Pandemie.
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

Informations- und Telekommunikationstechnik Anwendungssoftware für Smartphones o. Ä., die bestimmte Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie unterstützt oder den gesellschaftlichen Umgang mit den sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie erleichtert
Beispiele:
Zwei Bremerinnen haben eine Corona-App entwickelt, die schnelle und unkomplizierte Hilfe auch in ländliche Gebiete bringen soll [um Hilfsangebote in der Nachbarschaft zu koordinieren] […]. [Per App: Schnelle Hilfe auch auf dem Land, 17.04.2020, aufgerufen am 05.05.2020]
Im Kampf gegen die Ausbreitung von Covid‑19 begrüßt EU‑Kommissarin Vera Jourova den Einsatz sogenannter Corona-Apps. »Das ist wohl die erste globale Krise, in der die Fähigkeiten der Technik vollständig eingesetzt werden können, um clevere und effiziente Lösungen zu bieten«, sagte die Vizepräsidentin der EU‑Kommission der Deutschen Presse‑Agentur in Brüssel. Die Menschen dürften beim Gebrauch dieser Apps jedoch nicht ihre Privatsphäre aufgeben [EU-Kommissarin Jourova begrüßt Corona-Apps mit klaren Regeln, 07.04.2020, aufgerufen am 30.05.2020]
Nach einem langen Tag auf der Abteilung für Stammzelltransplantation im zweiten Stockwerk beginnt für Beutel sein zweiter Job: Er tüftelt mit seinem Team an einer Corona-App, welche es mit ein paar Klicks ermöglichen soll, aufgrund von Bewegungsprofilen zu checken, ob man sich in den letzten 14 Tagen an einem Risiko‑Ort aufgehalten hat. [Corona-Apps aus Deutschland: Elektronische Impfung, 20.03.2020, aufgerufen am 30.05.2020]
Die Entwickler der Corona-App GeoHealth haben ihre Crowdfunding‑Kampagne gestartet. Die App soll spätestens Anfang April an den Start gehen. Unter anderem könnten mit den Datenspenden der Nutzer die Interviewverfahren des Robert‑Koch‑Instituts zu Kontaktpersonen erheblich beschleunigt werden. [Mit digitalen Anwendungen die Verbreitung der Corona-Pandemie verlangsamen, 15.03.2020, aufgerufen am 30.05.2020]
spezieller
Beispiele:
[…] die deutsche App beruht auf Tracing. […] Statt Aufenthaltsorte und Bewegungsprofile zu speichern, registriert die deutsche Corona-App lediglich, welche Geräte sich für mindestens 15 Minuten näher als zwei Meter kommen. Dafür scannen die Smartphones alle paar Minuten die Umgebung und kommunizieren mit anderen Handys. Wer positiv auf Covid‑19 getestet wird, kann die lokal gespeicherten Daten freigeben. [Süddeutsche Zeitung, 14.06.2020 (online)]
Die Corona-Apps sollen helfen, die Ansteckungen nachzuverfolgen, wenn Ausgehbeschränkungen gelockert werden. Sie sollen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind – und Nutzer warnen, wenn sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufgehalten hatten. [Corona-App nun doch mit dezentraler Speicherung, 26.04.2020, aufgerufen am 05.05.2020]
Wie viele Menschen müssen die Corona-App herunterladen, damit sie funktioniert? Gerade bei den älteren Menschen hat längst nicht jeder ein Smartphone. [So funktioniert die Corona-App, 01.04.2020, aufgerufen am 05.05.2020]

letzte Änderung:

Zitationshilfe
„Corona-App“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Corona-App>, abgerufen am 14.05.2021.

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