Cousin, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Cousins · Nominativ Plural: Cousins (oft mit Poss.pron.)
Aussprache
WorttrennungCou-sin (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1967

Bedeutung

Verwandtschaftsbezeichnung
Beispiele:
mein Cousin (= Sohn meines Onkels, meiner Tante)
ihr Cousin wohnt in D
er hat zwei Cousins
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Cousin · Cousine
Cousin m. ‘Vetter’ begegnet seit Anfang des 17. Jhs. (zuerst noch mit Erklärung) in dt. Texten, wird geläufig in der Mitte des 17. Jhs. und verdrängt zeitweilig älteres dt. ↗Vetter (s. d.). Das ins Dt. übernommene frz. cousin geht zurück auf lat. cōnsobrīnus (aus *consuesrīnos) ‘zur Schwester gehörig, Geschwisterkind’ (ursprünglich nur mütterlicherseits), zu lat. soror (aus *su̯esōr) ‘Schwester’, das mit ↗Schwester (s. d.) etymologisch verwandt ist. Dazu Cousine f. frz. cousine, lat. cōnsobrīna, im Dt. seit Anfang des 18. Jhs.; geläufig seit der Mitte des 18. Jhs., älteres ↗Base (s. d.) verdrängend.

Thesaurus

Synonymgruppe
Cousin · ↗Vetter
Oberbegriffe
  • Angehöriger · Anverwandter · Familienangehöriger · ↗Familienmitglied · Verwandter  ●  ↗Gevatter  veraltet
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

23-jährig Bruder Cousine DDR-Ministerpräsident Emir Geschwister Grad Großmutter Großvater Halbbruder Ich-Erzähler Kusine Königin Leber Neffe Nichte Onkel Queen Schwager Schwiegersohn Schwägerin Tante Zar Zeller achtjährig entfernt erstechen gleichaltrig heiraten verheiraten

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Cousin‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mein Vater hat dann auch meinen Cousin voll zur Sau gemacht, was ihm einfiele, mich nicht nach Hause zu schicken.
Der Tagesspiegel, 22.12.2001
Da erzählte mir mein Cousin, daß er auch Medizin studieren will.
Süddeutsche Zeitung, 12.04.1997
Dann kam sie wieder auf ihren Papa und ihren Cousin.
Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 130
Gestern brachte er seinen Cousin aus der Nachtschicht mit nach Hause.
Müller, Herta: Herztier, Reinbek: Rowohlt 1994, S. 114
Sie nannten sich »gute Cousins« und entnahmen ihre rituellen Gebräuche der Kohlenbrennerei und der Passion J. C.
Vinay, V.: Carbonari. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 9089
Zitationshilfe
„Cousin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Cousin>, abgerufen am 16.11.2018.

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