Credo, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Credos · Nominativ Plural: Credos
Nebenform selten Kredo · Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kredos · Nominativ Plural: Kredos
Worttrennung Cre-do ● Kre-do (computergeneriert)
Herkunft Latein
Rechtschreibregeln § 32 (2)
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Glaubensbekenntnis, Leitsatz
Beispiele:
sein politisches Credo/Kredo formulieren
dieses Werk stellt das Credo/Kredo des Künstlers dar
in diesen Versen hat der Dichter sein künstlerisches Credo/Kredo ausgedrückt
2.
Religion apostolisches Glaubensbekenntnis
Beispiel:
das Credo/Kredo beten
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kredo · Credo
Kredo Credo n. ‘christliches Glaubensbekenntnis’, mhd. crēdō, Substantivierung von lat. crēdō ‘ich glaube’ (lat. crēdere ‘glauben’), dem ersten Wort des apostolischen wie des in der Messe gebeteten nicäno-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnisses. In neuerer Zeit vielfach auch in allgemeinem Sinne ‘Glaubenssatz, Glaubensbekenntnis, Glaube, Überzeugung’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Credo · ↗Glaubensbekenntnis · Kredo · geglaubter Grundsatz
Assoziationen
Synonymgruppe
Leitsatz · ↗Leitspruch · ↗Losung · ↗Motto · ↗Parole · ↗Sinnspruch · ↗Slogan · ↗Wahlspruch  ●  Credo  fig. · ↗Devise  Hauptform · ↗Maxime  Hauptform · ↗Mantra  ugs., fig.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Credo‹, ›Kredo‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Credo‹.

Verwendungsbeispiele für ›Credo‹, ›Kredo‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es war rein zufällig das richtige Credo für die fünfziger Jahre.
Krausser, Helmut: Eros, Köln: DuMont 2006, S. 119
Eine gute Geschichte muss man in drei Minuten erzählen können, ist sein Credo.
Der Tagesspiegel, 08.02.2000
Er selbst hat sein Credo in jener bescheidenen Manier, die allen Großen zu eigen ist, mal so formuliert: 'Ich bin ein glücklicher Narr.
Süddeutsche Zeitung, 27.12.1995
Die besonders im Norden anhebende Kompositionstätigkeit neuer Melodien vor und nach 1000 ließ zunächst das Credo beiseite.
Stäblein, Bruno: Credo. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1952], S. 9929
Aber dieser Unterricht bezog sich auf die gedächtnismäßige Aneignung von Credo und Paternoster.
Weniger, E.: Bildungswesen. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 4275
Zitationshilfe
„Credo“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Credo>, abgerufen am 27.05.2020.

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