Dämmerschein, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Dämmerschein(e)s · Nominativ Plural: Dämmerscheine · Verwendung im Plural ungebräuchlich
Aussprache 
Worttrennung Däm-mer-schein
Wortzerlegung dämmernSchein1
eWDG und ZDL

Bedeutung

oft dichterisch schwaches Licht, besonders während der Dämmerung
Beispiele:
[…] die Beleuchtung kann vom Dämmerschein bis zum hellen Tag moduliert werden: durch 162 Dimmer und zusätzliche Scheinwerfer für szenische Beleuchtung. [Berliner Zeitung, 07.05.2003]
Bei diesem Regisseur ist es natürlich keine Parodie, wenn die Ausstatterin […] aus dem biblischen Palast im Vollmondlicht ein Kaufhaus für Maßanfertigungen im Dämmerschein macht. [Der Standard, 28.01.2016]
Das [viel Licht und Schatten] gilt auch, wörtlich, für die Lichtregie, die vieles in Dämmerschein taucht, zwischen zwei Szenen sogar jeweils völlige Finsternis niederfallen lässt und auf den Boden des »Laufstegs« geometrische Licht‑ und Schattenmuster zaubert. [Neue Zürcher Zeitung, 24.01.2013]
Willkommen, süßer Dämmerschein, / Der du dies Heiligtum durchwebst [ GoetheFaustI 2687]WDG
Endlich […] erschien langsam ein fahler Dämmerschein am Fenster [ RennAdel278]WDG

letzte Änderung:

Zum Originalartikel des WDG gelangen Sie hier.

Zitationshilfe
„Dämmerschein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/D%C3%A4mmerschein>, abgerufen am 19.06.2021.

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