Dämonenglaube, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Nebenform Dämonenglauben · Substantiv (Maskulinum)
WorttrennungDä-mo-nen-glau-be ● Dä-mo-nen-glau-ben
WortzerlegungDämonGlaube
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Glaube an Dämonen; Dämonismus

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nicht bloß die Heimat, sondern auch die Vorstellungen dieser Männer, insbesondere ihr Dämonenglaube, rückt sie dem Orient näher.
Vorländer, Karl: Geschichte der Philosophie. In: Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1913], S. 7095
Dass der westafrikanische Dämonenglaube zu einem erheblichen Teil der katholischen Missionierung zu verdanken war, erkannten nachfolgende Reisende und Forscher sehr schnell.
Die Zeit, 22.10.2003, Nr. 43
In der Praxis beherrscht der Dämonenglaube das Leben der Laien und es bestanden heterodoxe Magier (besonders Exorzisten für Krankheiten).
Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. II, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 272
Was sich im Fortgang der R.sgeschichte zeigte, sei eine Entwicklung abwärts zu Dämonenglaube und Polytheismus.
Ratschow, C. H.: Religion. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 31587
Zitationshilfe
„Dämonenglaube“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dämonenglaube>, abgerufen am 17.10.2019.

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