Dünnbier, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Dünnbier(e)s · Nominativ Plural: Dünnbiere
Aussprache 
Worttrennung Dünn-bier
Wortzerlegung dünn Bier
eWDG

Bedeutung

veraltet Bier mit geringem Alkoholgehalt
Beispiel:
während er ihm ein schales Dünnbier vorsetzte [ G. HermannWordelmann116]

Verwendungsbeispiele für ›Dünnbier‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Brot gehörte zwar dazu, wurde aber meist in das damals übliche Dünnbier gebrockt. [o. A.: Wie die Butter aufs Brot kam. In: Bild der Wissenschaft auf CD-ROM, Stuttgart: Dt. Verl.-Anst. 1997 [1996]]
Sie destillierte das ohnehin schon so dünne Dünnbier noch extra mit mehreren Litern Wasser für uns zurecht. [Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870]
Kurze Zeit darauf kostete die Maß Dünnbier dann 21 Millionen, wenig später gar 72 Milliarden. [Die Zeit, 28.03.1986, Nr. 14]
Das Dünnbier in der Linken – zum Glück wurde es direkt neben dem Grill eingeschenkt und wärmte nun meine Finger ‑, den blau‑weißen Regenschirm in der Rechten. [Der Tagesspiegel, 12.10.1999]
Es saß auch gerade Butterweck unter der »Stammgastschar« beim Vespertrünklein mit Dünnbier. [Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 1. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1914], S. 4819]
Zitationshilfe
„Dünnbier“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/D%C3%BCnnbier>.

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