Düsterkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Düsterkeit · Nominativ Plural: Düsterkeiten · Verwendung im Plural ungebräuchlich
Aussprache 
Worttrennung Düs-ter-keit
Wortzerlegung düster-keit
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
entsprechend der Bedeutung von düster (1 b)
Beispiel:
Der Fall in all seiner Düsterkeit lag so klar wie möglich [SchnitzlerFlucht226]
2.
entsprechend der Bedeutung von düster (2)
Beispiele:
alle Düsterkeit seines Gemütes [Kisch1,39]
indem alle Düsterkeit aus seinem Angesicht verschwand [Storm1,158]

Verwendungsbeispiele für ›Düsterkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Durch seine vertrackte Düsterkeit könne das Werk abschrecken, aber auch anziehend wirken.
Die Zeit, 09.12.2006, Nr. 50
Wo er ging und stand, lag ein Schatten geheimer Düsterkeit um ihn.
Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 331
Acht Stunden sitzen die Frauen in dieser rötlichen Düsterkeit, die es so schwierig macht, sich zu schminken, weil immer Schatten im Gesicht liegen, sagt sie.
Süddeutsche Zeitung, 14.06.2002
Nach dem politischen Frühling der Oslo-Verträge hatte man derlei Düsterkeit fast vergessen.
Die Welt, 21.07.2001
Sie rannte mitten in die Düsterkeit hinein, die nun den ganzen Himmel beherrschte, mitten hinein in die ersten Tropfen des Regens.
Pausewang, Gudrun: Die Wolke, Ravensburg: Maier 1989 [1987], S. 42
Zitationshilfe
„Düsterkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/D%C3%BCsterkeit>, abgerufen am 01.06.2020.

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