Düsterkeit, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Düsterkeit · Nominativ Plural: Düsterkeiten · Verwendung im Plural ungebräuchlich
Aussprache 
Worttrennung Düs-ter-keit
Wortzerlegung düster -keit
eWDG

Bedeutungen

1.
entsprechend der Bedeutung von düster (1 b)
Beispiel:
Der Fall in all seiner Düsterkeit lag so klar wie möglich [ SchnitzlerFlucht226]
2.
entsprechend der Bedeutung von düster (2)
Beispiele:
alle Düsterkeit seines Gemütes [ Kisch1,39]
indem alle Düsterkeit aus seinem Angesicht verschwand [ Storm1,158]

Verwendungsbeispiele für ›Düsterkeit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wo er ging und stand, lag ein Schatten geheimer Düsterkeit um ihn. [Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 331]
Durch seine vertrackte Düsterkeit könne das Werk abschrecken, aber auch anziehend wirken. [Die Zeit, 09.12.2006, Nr. 50]
Wer die Düsterkeit des Lebens nicht liebt, wird durch dies Motto gewarnt. [Die Zeit, 17.05.1951, Nr. 20]
Acht Stunden sitzen die Frauen in dieser rötlichen Düsterkeit, die es so schwierig macht, sich zu schminken, weil immer Schatten im Gesicht liegen, sagt sie. [Süddeutsche Zeitung, 14.06.2002]
Und vielleicht hat Ashcroft nicht einmal Unrecht mit seiner Düsterkeit. [Die Welt, 08.08.2002]
Zitationshilfe
„Düsterkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/D%C3%BCsterkeit>.

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