DDR-Meisterin, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: DDR-Meisterin · Nominativ Plural: DDR-Meisterinnen
Aussprache [ˌdeːdeːˈʔɛʁmaɪ̯stəʀɪn]
Worttrennung DDR-Meis-te-rin
Wortzerlegung DDRMeisterin, ↗DDR-Meister-in
ZDL-Verweisartikel, 2020

Bedeutung

besonders Sport
entsprechend der Bedeutung von DDR-Meister, siehe auch DDR-Meisterschaft
Beispiele:
Wie konnte Kittel der beste Sprinter werden? Kittels Mutter Elke war DDR-Meisterin im Hochsprung und so betrieb auch Marcel Kittel zunächst bis zu seinem 13. Lebensjahr Leichtathletik. [Spiegel, 18.07.2017 (online)]
Katarina Witt gewann als Eiskunstläuferin zwei Mal olympisches Gold. Die 43-Jährige ist vierfache Weltmeisterin, sechsfache Europameisterin und achtfache DDR-Meisterin. [Süddeutsche Zeitung, 24.01.2009]
Regina Grabolle […] war sechsmal DDR-Meisterin und bei der WM 1979 Bronzemedalilengewinnerin im Team und am Balken, Neunte Im Mehrkampf. [Berliner Zeitung, 22.12.1994]
allgemeiner Spitzenleistungen werden von den Frauen unseres Landes nicht nur auf dem Gebiet des Sports erzielt. In Berlin leben zwei DDR-Meisterinnen, die der »Zunft der flinken Finger« angehören – zwei besonders erfolgreiche unter der Vielzahl von Sekretärinnen, Stenotypistinnen, Wirtschaftskaufleuten, Facharbeltern für Schreibtechnik, Presse- und Verhandlungsstenografen[…]. [Berliner Zeitung, 31.05.1986]
Da schlägt die Freude hohe Wellen, als es der für Motor Zeiss Jena startenden DDR-Meisterin Siegfriede Weber gelingt, vor den Augen der Jugend der Welt den weißschwarzen Hürdenwald in 11,8 Sekunden zu übersprinten. [Neues Deutschland, 07.10.1967]

Verwendungsbeispiele für ›DDR-Meisterin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und dann tauchte ihre Mutter auf, Typ DDR-Meisterin im Kugelstoßen.
Die Zeit, 06.10.2008, Nr. 40
Gottschalt, die einst DDR-Meisterin über 100 und 200 Meter Rücken war, zeigte sich nach dem Urteil enttäuscht.
Der Tagesspiegel, 12.01.2000
Auf Rügen geboren, startet für Leverkusen, Diplom-Sportlehrerin, war DDR-Meisterin bei den Volleyball-Junioren.
Bild, 28.08.2004
In dieser Zeit wurde sie als aktive Sportlerin 1949 DDR-Meisterin im Paarlauf. 1951 bis 1955 arbeitete sie als Sachbearbeiterin u.a. in Berlin und Karl-Marx-Stadt.
Baumgartner, Gabriele u. Hebig, Dieter (Hg.): Biographisches Handbuch der SBZ/DDR - M. In: Enzyklopädie der DDR, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 18939
Nach ihrer Laufbahn als Leistungssportlerin schlug die 20-malige DDR-Meisterin eine erfolgreiche Laufbahn als Ärztin ein.
Die Zeit, 19.04.2012 (online)
Zitationshilfe
„DDR-Meisterin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/DDR-Meisterin>, abgerufen am 28.05.2020.

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