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Dadaist, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Dadaisten · Nominativ Plural: Dadaisten
Aussprache 
Worttrennung Da-da-ist
Wortzerlegung Dada -ist
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Dadaismus · Dadaist · dadaistisch
Dadaismus m. künstlerische und literarische Richtung, die sich gegen alle bürgerlichen Kunstformen richtet, gegründet 1916 unter der als revolutionär empfundenen Bezeichnung Dada (auch der Dada), die eigentlich nichts bedeutet und nach dem Selbstverständnis ihrer Gründer nichts bedeuten soll (Huelsenbeck). Sie entspricht einem kindersprachlichen Stammelwort dada (im Frz. für ein Holzpferdchen). Dazu Dadaist m. (1916) und dadaistisch Adj. (1918).

Typische Verbindungen zu ›Dadaist‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dadaist‹.

Kreis Werk berliner kölner zürcher

Verwendungsbeispiele für ›Dadaist‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sein Vater war Maler, wahrscheinlich entfernt verwandt mit dem Dadaisten Hans Arp, so genau weiß man es nicht. [Die Zeit, 09.01.2012, Nr. 02]
Denn was wäre aus den Dadaisten geworden ohne den Militarismus? [Die Zeit, 25.11.2013, Nr. 47]
Aber er erklärte sich zum einzigen richtigen Vertreter der Dadaisten. [Die Zeit, 25.06.2003, Nr. 26]
Das funktionsfähige System erschien anderthalb Jahre später, das Wort vom "Dadaisten Monet" blieb unkorrigiert. [Die Zeit, 17.04.1995, Nr. 16]
Er war auch Dadaist, und als solcher ist er nicht an München gebunden. [Süddeutsche Zeitung, 04.03.2004]
Zitationshilfe
„Dadaist“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dadaist>.

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