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Dahingegangene, die oder der

Grammatik Substantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Dahingegangenen · Nominativ Plural: Dahingegangene(n)
Mit Pluralendung ‑n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Dahingegangenen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einzelne Dahingegangene.
Worttrennung Da-hin-ge-gan-ge-ne
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben Verstorbene(r), Tote(r)

Verwendungsbeispiele für ›Dahingegangene‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei so lange schon Dahingegangenen können derlei die Gelehrten unter sich ausmachen. [Die Zeit, 18.12.1995, Nr. 51]
Im Feuilleton‑Teil folgte ein opulenter Artikel über Leben und Werk des Dahingegangenen. [Die Welt, 11.01.2003]
Und tiefer geht es, in unterirdische Stromgebiete – dergleichen kenne ich bei den Dahingegangenen nur von dem großen Panizza. [Tucholsky, Kurt: Ulysses. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke – Briefe – Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1927], S. 20555]
Vielleicht hatte der Schmerz um den Dahingegangenen ihm den Verstand getrübt. [Die Zeit, 24.03.1967, Nr. 12]
Ursula hatte wissen lassen, daß nach dem Willen des Dahingegangenen kein männliches Wesen Sierksdorf je wieder betreten dürfe. [Süddeutsche Zeitung, 03.04.1999]
Zitationshilfe
„Dahingegangene“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dahingegangene>.

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