Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Dandyismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Dan-dy-is-mus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich in der Mitte des 18. Jahrhunderts in England entstandener und später auch in Frankreich aufgekommener Lebensstil, für den Exklusivität in Kleidung und Lebensführung, ein geistreich-zynischer Konversationston und eine gleichgültig-arrogante Haltung in jeder Lebenssituation typisch waren

Verwendungsbeispiele für ›Dandyismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sein Dandyismus, so viel haben wir nach acht Bier gelernt, ist eine fröhliche Wissenschaft. [Die Zeit, 19.10.2009, Nr. 42]
Besonders Kracht scheint sich am Dandyismus eines jungen Gottfried Benn zu orientieren. [Die Zeit, 18.11.1999, Nr. 47]
Wenn man ihn und sein Werk heute im Rückblick charakterisieren will, tritt der Dandyismus als dominierender Wesenszug hervor. [Die Zeit, 24.04.1995, Nr. 17]
Es ist eine Zwischenform des Dandyismus, die Heinrich Mann in diesem Roman bestätigte und später überwand. [Süddeutsche Zeitung, 11.03.2000]
Dem Dandyismus ist er durch den Wunsch, zu verblüffen, durch Coolness und Endzeitgefühl verbunden. [Süddeutsche Zeitung, 09.05.1998]
Zitationshilfe
„Dandyismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dandyismus>.

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