Darmträgheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungDarm-träg-heit (computergeneriert)
WortzerlegungDarmTrägheit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

zu Verstopfung führende mangelhafte Darmtätigkeit; Obstipation

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie litten nach längerem Einnehmen an Darmträgheit oder anderen Folgekrankheiten.
Süddeutsche Zeitung, 27.02.2004
Unter den körperlichen Ursachen stehen der Mangel an frischer Luft, eine ungünstige Ernährung und Überbewertung der Eiweißkost, Darmträgheit an erster Stelle.
Reile, Bonifaz (Hg.), Kneipp, Sebastian. Das große Kneippbuch, München: Beckstein 1939 [1903], S. 993
Kohl hat nicht nur zu einem Reformstau in der Politik geführt, sondern auch zu Darmträgheit bei der Politikverdauung im Kabarett.
Der Tagesspiegel, 25.09.1998
Die Liste der Symptome ist lang: Übelkeit, Husten, Darmträgheit, Sehstörungen, Ohrenschmerzen und Herzrhythmusstörungen gehören dazu.
Süddeutsche Zeitung, 11.04.1995
Ein im Kriege zugezogenes Darmleiden, an welchem ich über ¼ Jahr im Lazarett lag, entwickelte in den späteren Jahren eine periodische Darmträgheit.
o. A.: Heumann-Heilmittel, o. O.: [1936], S. 59
Zitationshilfe
„Darmträgheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Darmträgheit>, abgerufen am 17.07.2019.

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