Daseinskampf, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Da-seins-kampf
Wortzerlegung DaseinKampf
eWDG, 1967

Bedeutung

Lebenskampf, Existenzkampf
Beispiel:
im harten, unerbittlichen Daseinskampf stehen

Typische Verbindungen zu ›Daseinskampf‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Daseinskampf‹.

Verwendungsbeispiele für ›Daseinskampf‹

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Ursprünglich war die körperliche Übung durch den Daseinskampf zweckhaft bestimmt.
Die Zeit, 24.05.1956, Nr. 21
In ihnen finden die Väter und Mütter des Landes den letzten und tiefsten Sinn des gigantischen Daseinskampfes, den unser Volk bestehen muß.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1943]
Freilich muß viel wertvolle Kraft, die eigentlich zur Bewältigung geistiger Arbeit frei bleiben sollte, im Daseinskampf verbraucht werden.
Bronsart, Huberta von: Die Studentin von heute. In: Ins Leben hinaus, Stuttgart: Union Dt. Verl.-Ges. 1931, S. 104
Es ist erklärlich, daß unsere Zeit des rücksichtslosen Daseinskampfes, der Sucht nach Erfolg, wieder zu diesem altbewährten Mittel greift, um sich durchzusetzen.
Schalcher, Traugott: Die Reklame der Straße, Wien: C. Barth 1927, S. 29
Häufig kann es nur noch als Glied einer solchen Gruppe im Daseinskampf bestehen.
Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 119
Zitationshilfe
„Daseinskampf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Daseinskampf>, abgerufen am 08.08.2020.

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