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Daseinskampf, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Da-seins-kampf
Wortzerlegung Dasein Kampf
eWDG

Bedeutung

Lebenskampf, Existenzkampf
Beispiel:
im harten, unerbittlichen Daseinskampf stehen

Verwendungsbeispiele für ›Daseinskampf‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ursprünglich war die körperliche Übung durch den Daseinskampf zweckhaft bestimmt. [Die Zeit, 24.05.1956, Nr. 21]
In ihnen finden die Väter und Mütter des Landes den letzten und tiefsten Sinn des gigantischen Daseinskampfes, den unser Volk bestehen muß. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1943]]
Freilich muß viel wertvolle Kraft, die eigentlich zur Bewältigung geistiger Arbeit frei bleiben sollte, im Daseinskampf verbraucht werden. [Bronsart, Huberta von: Die Studentin von heute. In: Ins Leben hinaus, Stuttgart: Union Dt. Verl.-Ges. 1931, S. 104]
Es ist erklärlich, daß unsere Zeit des rücksichtslosen Daseinskampfes, der Sucht nach Erfolg, wieder zu diesem altbewährten Mittel greift, um sich durchzusetzen. [Schalcher, Traugott: Die Reklame der Straße, Wien: C. Barth 1927, S. 29]
Häufig kann es nur noch als Glied einer solchen Gruppe im Daseinskampf bestehen. [Natzmer, Gert von: Tierstaaten und Tiergesellschaften, Berlin: Safari-Verl. 1967, S. 119]
Zitationshilfe
„Daseinskampf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Daseinskampf>.

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