Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Datenbasis, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Datenbasis · Nominativ Plural: Datenbasen
Aussprache  [ˈdaːtn̩ˌbaːzɪs]
Worttrennung Da-ten-ba-sis
Wortzerlegung Daten Basis
ZDL-Vollartikel

Bedeutung

Menge von Daten, die die Grundlage einer Untersuchung oder Beschreibung bilden
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: eine ausreichende, breite, dünne, dürftige, schmale, solide, unzureichende, verlässliche Datenbasis
als Akkusativobjekt: eine Datenbasis aufbauen, bilden, liefern, schaffen
in Präpositionalgruppe/-objekt: auf einer Datenbasis beruhen; sich auf eine Datenbasis stützen
Beispiele:
Und wir haben eine breitere Datenbasis, auf die wir unsere Arbeit stützen können. [Die Welt, 11.04.2005]
Es gebe zwar bereits übergreifende Arbeiten zu Lanzenspitzen der Bronze‑ und frühen Eisenzeit, aber noch keine mit einer so großen Datenbasis. [Der Prignitzer, 11.01.2022]
Als Datenbasis für ihre Untersuchung nutzten die Autoren die Daten von 3,9 Millionen englischsprachigen Facebook‑Nutzern. [Die Zeit, 19.12.2013 (online)]
Ehe man die Ergebnisse von Kollegen für »nicht nachvollziehbar« erklärt, sollte man sich nach deren Datenbasis erkundigen. [Süddeutsche Zeitung, 05.03.1998]
Die Ergebnisse sind nur zum Teil überraschend, haben aber erstmals eine solide Datenbasis, da die Erhebung repräsentativ durchgeführt wurde. [Der Tagesspiegel, 10.01.1998]

letzte Änderung:

Thesaurus

Synonymgruppe
Ansammlung · Datenbasis · Pool

Typische Verbindungen zu ›Datenbasis‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Datenbasis‹.

Zitationshilfe
„Datenbasis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Datenbasis>.

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