Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Dauerware, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Dauerware · Nominativ Plural: Dauerwaren
Aussprache 
Worttrennung Dau-er-wa-re
Wortzerlegung dauern1 Ware
eWDG

Bedeutung

Ware, die nicht verdirbt und lange schmackhaft bleibt

Verwendungsbeispiele für ›Dauerware‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wo man nicht alles Obst zu guten Preisen frisch absetzen kann, verwandelt man es in Dauerware und erweitert seinen Verbrauchsbezirk. [Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 334]
Als Dauerware sind jedoch Gemüse und Fleisch stets im Wasserbad zu kochen. [o. A.: Wir kochen gut, Leipzig: Verl. für d. Frau 1968 [1963], S. 239]
Es liefert kernigen Speck und Fleisch zur Bereitung von Dauerwaren und erreicht ausgewachsen ein hohes Gewicht, ist allerdings spätreif. [Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 617]
Soweit der erste Augenschein bereits ein Urteil erlaubt, kann man sagen, daß die überwiegende Mehrzahl der Dauerwaren die Prüfung gut überstanden hat. [Die Zeit, 12.05.1955, Nr. 19]
Das Herbstgemüse, als Dauerware, verträgt weite Transporte und hat deshalb von jeher in allen Gegenden Deutschlands annähernd den gleichen Preis gehabt. [Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 08.03.1917]
Zitationshilfe
„Dauerware“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dauerware>.

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