Daune, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Daune · Nominativ Plural: Daunen
Aussprache
WorttrennungDau-ne
Wortbildung mit ›Daune‹ als Erstglied: ↗Daunenbett · ↗Daunendecke · ↗Daunenfeder · ↗Daunenjacke · ↗Daunenkissen · ↗Daunenkleid · ↗daunenweich
 ·  mit ›Daune‹ als Letztglied: ↗Eiderdaune  ·  mit ›Daune‹ als Grundform: ↗daunig
eWDG, 1967

Bedeutung

kleine und sehr weiche, lockere Feder, Flaumfeder
Beispiele:
eine mit Daunen gefüllte Steppdecke
ein Kissen mit Daunen
leicht, weich wie eine Daune
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Daune · Eiderdaune
Daune f. ‘Flaumfeder’. Durch den Handel mit Flaumfedern der im hohen Norden heimischen Eiderente wird mnd. dūn(e) ‘Daune’ (wie auch engl. down) aus gleichbed. anord. dūnn (vgl. isl. dúnn, schwed. dun) entlehnt (verwandt mit ↗Düne, ↗Dunst, s. d.). Ende 17. Jh. erscheint in hd. Lautung Daun, Daune, doch bleibt Dune fachsprachlich erhalten. Dazu verdeutlichend Eiderdaune f. Zuerst (Anfang 18. Jh.) Edderdune, dann Eiderdon, Ederdon (Wieland, vermutlich unter Einfluß von frz. édredon); vgl. isl. æðardúnn, engl. eiderdown, nl. eiderdons. Dazu s. ↗Eider, ↗Eiderente.

Thesaurus

Synonymgruppe
Daune · ↗Dune · ↗Flaumfeder · Unterfeder
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Daune Feder betten fein füllen schlafen schwarz weich weiß

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Daune‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn sie nachts fröstelt, muss man ihr die Daunen öffnen.
Bild, 06.11.1999
Die bunte Decke braucht man nur aufzuschlagen, und man findet weißbezogene Daunen.
Die Zeit, 24.05.1956, Nr. 21
Wenn müde Glieder jeden Tag auf demselben harten Holze ruhen, schlafen sie bald wie auf Daunen.
Traven, B.: Das Totenschiff, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1929 [1926], S. 210
Früh am Morgen hatten sie ihn entkleidet, seinen Körper mit weißen Daunen beklebt.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 368
Früh aus den Daunen und früh zu Bett, das macht gesund, reich, klug und nett - so verkündet Bauernweisheit.
Hahn, Christian Diederich: Bauernweisheit unterm Mikroskop, Oldenburg i.O.: Stalling 1943 [1939], S. 275
Zitationshilfe
„Daune“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Daune>, abgerufen am 21.10.2019.

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