Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Deckbett, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Deckbett(e)s · Nominativ Plural: Deckbetten
Aussprache 
Worttrennung Deck-bett
Wortzerlegung decken Bett
eWDG

Bedeutung

Federbett
Beispiele:
das Deckbett über den Kopf, bis ans Kinn ziehen
den Kopf unters Deckbett stecken
tief unter das Deckbett kriechen
sich behaglich unter dem Deckbett rekeln
ein rotgewürfeltes Deckbett
bildlich
Beispiel:
Es war doch eine Erlösung, als wir dem alten Herrn das letzte, schwere Deckbett aus guter Dammerde auflegten [ RaabeIII 5,175]

Verwendungsbeispiele für ›Deckbett‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das alles legte sie vor das Kind hin auf das Deckbett. [Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 219]
Er machte mit dem Zeigefinger auf dem Deckbett Bewegungen, als wolle er schreiben. [Wassermann, Jakob: Caspar Hauser, Berlin: Aufbau-Verl. 1987 [1908], S. 415]
Sie riß ihm das Deckbett weg und warf es auf den Fußboden. [Welk, Ehm: Die Heiden von Kummerow, Rostock: Hirnstorff 1978 [1937], S. 167]
Kathrin beugte sich angelegentlich über Christoph und zog ihm das Deckbett hinauf. [Seidel, Ina: Das Wunschkind, Frankfurt a. M. u. a.: Ullstein 1987 [1930], S. 233]
Als sie aus ihm schwand, senkte es den Kopf und raffte mit seinen blassen Händchen das Deckbett zu einem kleinen Häufchen zusammen. [Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 219]
Zitationshilfe
„Deckbett“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Deckbett>.

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