Definitionsmacht, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Definitionsmacht · Nominativ Plural: Definitionsmächte
WorttrennungDe-fi-ni-ti-ons-macht

Thesaurus

Synonymgruppe
Definitionsmacht · ↗Deutungshoheit · ↗Interpretationsmacht
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Definitionsmacht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Begriff Wirklichkeit alleinig anmaßen ausüben beanspruchen kulturell reißen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Definitionsmacht‹.

Verwendungsbeispiele für ›Definitionsmacht‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Erklärung dafür liegt in der Logik der Definitionsmacht über die beiden Positionen.
Süddeutsche Zeitung, 14.07.2001
Da möchte einer die alleinige Definitionsmacht über dieses Gebiet der Forschung zugesprochen bekommen.
konkret, 1998
Nur so könnten Frauen die Definitionsmacht über sich selbst zurückgewinnen.
konkret, 1990
Die Medien haben nun einmal eine starke Definitionsmacht und entscheiden, was sie berichten - und was sie lieber weglassen.
Die Zeit, 13.06.2006, Nr. 25
Widerstand im humanitären Bereich war zum Teil ein Produkt der Definitionsmacht des Regimes.
Nowak, Kurt: Kirche und Religion. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 609
Zitationshilfe
„Definitionsmacht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Definitionsmacht>, abgerufen am 20.02.2020.

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