Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Dekonzentration, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung De-kon-zen-tra-ti-on · De-kon-zent-ra-ti-on
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

das Dekonzentrieren; Entflechtung; Verteilung

Verwendungsbeispiele für ›Dekonzentration‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In einigen Bereichen soll es sogar zu einer Dekonzentration kommen. [Die Zeit, 04.05.1990, Nr. 19]
In der Einwanderungspolitik ist Dekonzentration angesagt, denn nur so ist Integration möglich. [Süddeutsche Zeitung, 21.06.2002]
Die Tendenz zur fachlichen und räumlichen Aufgliederung der Verwaltung bezeichnet man als Dekonzentration. [Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 640]
Die Regierung werde die staatliche Verwaltung reorganisieren und eine Dekonzentration der Behörden durchführen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1935]]
Es liefe auf eine Diversifizierung oder Dekonzentration der Ölversorgung hinaus, und dafür haben sich in abstrakter Form viele ausgesprochen. [Süddeutsche Zeitung, 21.03.2003]
Zitationshilfe
„Dekonzentration“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dekonzentration>.

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