Dekoration, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Dekoration · Nominativ Plural: Dekorationen
Aussprache
WorttrennungDe-ko-ra-ti-on (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
Wortbildung mit ›Dekoration‹ als Erstglied: ↗Dekorationskunst · ↗Dekorationsmaler · ↗Dekorationsmalerei · ↗Dekorationspapier · ↗Dekorationspflanze · ↗Dekorationsstoff · ↗Dekorationsstück · ↗Dekorationswechsel
 ·  mit ›Dekoration‹ als Letztglied: ↗Bühnendekoration · ↗Deckendekoration · ↗Festdekoration · ↗Innendekoration · ↗Papierdekoration · ↗Saaldekoration · ↗Schaufensterdekoration · ↗Stoffdekoration · ↗Theaterdekoration · ↗Wanddekoration · ↗Weihnachtsdekoration · ↗Zimmerdekoration
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
das Ausschmücken
Beispiel:
die Klasse übernahm die Dekoration des Festsaales
2.
Ausschmückung, Schmuck
Beispiel:
eine ansprechende, gelungene, farbenfrohe Dekoration des Schaufensters, Raumes
3.
Bühnenausstattung, Bühnenbild
Beispiele:
Kostüme und Dekoration einer Oper
die Dekoration der Operette war überladen
4.
Orden, Ehrenzeichen
Beispiele:
eine Dekoration erhalten
spöttisch daß unter der schneidigen Dekoration ein öder und willensschlapper Kerl steckte [ApitzNackt135]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

dekorieren · Dekoration · Dekorateur · dekorativ · Dekor
dekorieren Vb. ‘schmücken, ausstatten’, im 16. Jh. aus lat. decorāre ‘zieren, schmücken, verherrlichen’ entlehnt, abgeleitet von lat. decus (Genitiv decoris) ‘Zierde, Glanz, Schmuck’. Im 18. Jh. unter Einfluß von frz. décorer ‘(ver)zieren, schmücken, ausmalen’ zunehmend häufiger verwendet, wie auch Dekoration f. ‘Ausschmückung, Schmuck, Ausstattung’, das im 16. Jh. aus spätlat. decorātio (Genitiv decorātiōnis) entlehnt wird, im 18. Jh. aber durch gleichbed. frz. décoration an Gebrauchshäufigkeit gewinnt. Dekorateur m. ‘Ausstatter von Innenräumen, Bühnengestalter’, Entlehnung (18. Jh.) von gleichbed. frz. décorateur. dekorativ Adj. ‘wirkungsvoll schmückend’, im 19. Jh. nach frz. décoratif. Dekor m. n. ‘Muster, Schmuck, Verzierung’, Entlehnung (19. Jh.) von frz. décor.

Thesaurus

Synonymgruppe
Ausschmückung · Dekoration · ↗Schmuck · ↗Verzierung · schmückendes Beiwerk  ●  Deko  ugs. · ↗Zier  geh. · ↗Zierde  geh. · ↗Zierrat  geh.
Unterbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Ballsaal Beleuchtung Bühnenbild Floristik Geschenkartikel Inneneinrichtung Kostüm Mobiliar Ornament Requisit Schaufenster Tongefäß aufwendig aufwändig bloß farbenfroh festlich floral geschmackvoll opulent ornamental phantasievoll plastisch pur stimmungsvoll verkommen weihnachtlich überbordend überladen üppig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dekoration‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Handel bemühe sich aber, diese durch festliche Dekoration zu wecken.
Die Welt, 02.12.2000
Zu oft fühlten sie sich als häßliche Dekoration für schöne Geschichten mißbraucht.
Der Tagesspiegel, 29.10.1997
In der antiken Architektur bleibt die F. meist ohne Dekoration.
o. A.: Lexikon der Kunst - F. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 2442
Dekorationen bekam man in den Proben überhaupt nicht zu sehen.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Das Band ist bei beiden Dekorationen ponceau-rot mit goldenem Rande.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 17725
Zitationshilfe
„Dekoration“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dekoration>, abgerufen am 14.10.2019.

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