Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Delfin, der

Alternative Schreibung Delphin
Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Delfins · Nominativ Plural: Delfine
Worttrennung Del-fin ● Del-phin
Rechtschreibregel § 32 (2)
Wortbildung  mit ›Delfin‹ als Erstglied: Delfinologe · Delfinschwimmen · Delfinschwimmer · Delfinsprung · Delfinstil · Delphinologe · Delphinschwimmen · Delphinschwimmer · Delphinsprung · Delphinstil
 ·  mit ›Delfin‹ als Letztglied: Flussdelfin · Flussdelphin
Herkunft zu gleichbedeutend delphísgriech (δελφίς), delphínspätgriech (δελφίν)
eWDG

Bedeutungen

1.
zu den Zahnwalen gehörendes, gesellig lebendes, räuberisches Säugetier, das sehr gewandt schwimmt und sich oft meterweit aus dem Wasser schnellt
Beispiel:
Die sehr geselligen Delphine beleben alle Meere und unternehmen große Wanderungen [ BrehmTierleben4,250]
2.
Schwimmen
a)
Synonym zu Delfinschwimmen
Grammatik: ohne Artikel
Beispiel:
die bisherige europäische Bestleistung über 100 Meter Delfin wurde verbessert
b)
Synonym zu Delfinschwimmer
Beispiel:
umgangssprachlichdie beiden Delfine siegten in neuer Rekordzeit
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Delphin m. Meeressäugetier aus der Familie der Zahnwale mit hohem Intelligenzgrad, schon in der Antike als Begleiter und Freund der Seeleute geschätzt. Mhd. delfīn, telfīn ist entlehnt aus lat. delphīnus, griech. delphís (δελφίς), spätgriech. delphín (δελφίν). Der Name gehört zu griech. delphýs (δελφύς) ‘Gebärmutter’. Das Tier ist entweder nach der einer Gebärmutter ähnlichen Form seines Körpers benannt, oder der Name ist als Meerestier mit Gebärmutter zu verstehen.

Thesaurus

Sport
Synonymgruppe
Oberbegriffe
Zoologie
Synonymgruppe
Delfin · Delphin · Wal  ●  Walfisch  ugs.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Delfin‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›Delfin‹ und ›Delphin‹.

Verwendungsbeispiele für ›Delfin‹, ›Delphin‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dazwischen drohte sie immer wieder, sich in einen Delphin zu verwandeln. [Aichinger, Ilse: Die größere Hoffnung, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1966 [1948], S. 11]
Von diesem Tage an ging es aufwärts mit der kleinen Delphine. [Seidel, Ina: Das Wunschkind, Frankfurt a. M. u. a.: Ullstein 1987 [1930], S. 53]
Bei den Delphinen vollends sind diese Teile völlig rudimentär geworden. [Hesse, Richard: Der Tierkörper als selbständiger Organismus, Leipzig u. a.: B. G. Teubner 1910, S. 671]
Die Haut der Delphine ist so weich, ihre Vibrationen sind so exquisit. [konkret, 1985]
Das Hotel, in dem ich wohnte, hieß „Zum alten Delphin“, und es roch auch so. [Die Zeit, 30.09.1954, Nr. 39]
Zitationshilfe
„Delfin“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Delfin>.

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