Demütigung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Demütigung · Nominativ Plural: Demütigungen
Aussprache 
Worttrennung De-mü-ti-gung
Wortzerlegung  demütigen -ung
eWDG

Bedeutung

tiefe Kränkung, Herabwürdigung
Beispiele:
eine tiefe, kränkende, schmachvolle, schwere Demütigung
jmdm. eine Demütigung bereiten
eine Demütigung erleiden müssen, erfahren, hinnehmen, ertragen
sich einer Demütigung aussetzen
in diesen Worten lag eine Demütigung
ihm blieb keine Demütigung erspart
Er hatte in seinem Leben so viele Demütigungen hinunterschlucken müssen [ RaabeHungerpastorI 1,225]

Thesaurus

Synonymgruppe
Demütigung · Erniedrigung  ●  Schmach  veraltend · Schlappe  ugs.
Assoziationen
Antonyme
  • Demütigung

Typische Verbindungen zu ›Demütigung‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Demütigung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Demütigung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

All das erscheint denen, die diese Regierung ins Amt gewählt haben, als öffentliche Demütigung.
Der Tagesspiegel, 15.03.1999
Und so erzählt die Geschichte bald nur noch von Demütigung, von Verfolgung.
Süddeutsche Zeitung, 13.10.1995
Der Stolz dieser deutschen Männer bestand im Ertragen von Demütigungen.
Johann, Ernst: Einleitung: Kaiser Wilhelm II. In: Johann, Ernst (Hg.) Reden des Kaisers, München: Dt. Taschenbuch-Verl. 1966, S. 16
Lieber warb er in Demütigungen um seinen künftigen jungen Herrn.
Klepper, Jochen: Der Vater, Gütersloh: Bertelsmann 1962 [1937], S. 994
Der Grimm über die erlittene Demütigung zehrte und nagte in ihm.
Mann, Thomas: Buddenbrooks, Frankfurt a. M.: Fischer 1989 [1901], S. 186
Zitationshilfe
„Demütigung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dem%C3%BCtigung>, abgerufen am 28.01.2022.

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