Demarche, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Demarche · Nominativ Plural: Demarchen
Aussprache 
Worttrennung De-mar-che
Herkunft aus gleichbedeutend démarchefrz
eWDG

Bedeutung

Diplomatie diplomatischer Schritt
Beispiel:
der Botschafter, die Regierung unternahm eine Demarche
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Demarche f. ‘diplomatischer Schritt, Vorstoß’, Entlehnung (17. Jh.) von gleichbed. frz. démarche, eigentlich ‘Gang, Schritt, Maßnahme’, zu frz. (älter) démarcher ‘(los)gehen’ (s. ↗marschieren).

Typische Verbindungen zu ›Demarche‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Demarche‹.

Verwendungsbeispiele für ›Demarche‹

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Eine zweite sehr deutliche deutsche Demarche folgte schon einen Tag später.
Der Spiegel, 29.03.1982
Aus deutschem Munde kommend, ist diese Demarche gleich eine doppelte Pikanterie.
Süddeutsche Zeitung, 30.06.1994
Ich lege großen Wert darauf, das Auswärtige Amt von diesen in der Sache harten Demarchen unverzüglich zu unterrichten.
Nr. 407: Schreiben Teltschik an Sudhoff vom 30. August 1990. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1990], S. 7844
Der Iran erklärt in einer Demarche bei der britischen Regierung erneut seine Neutralität.
o. A.: 1941. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1983], S. 1870
Doch an bestimmte Formen oder Regeln ist die Demarche nicht gebunden.
o. A. [dr]: Demarche. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1974]
Zitationshilfe
„Demarche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Demarche>, abgerufen am 26.01.2021.

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