Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Demobilisierung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Demobilisierung · Nominativ Plural: Demobilisierungen
Aussprache 
Worttrennung De-mo-bi-li-sie-rung
Wortzerlegung demobilisieren -ung
Herkunft Französisch
eWDG

Bedeutung

Überführung der Streitkräfte und der gesamten Wirtschaft eines Staates aus dem Kriegszustand in den Friedenszustand
Beispiele:
eine vollständige Demobilisierung
Gleim hatte selbst nach der Demobilisierung im Freikorps Dienst getan [ SeghersDie Toten6,113]

Thesaurus

Militär, Politik
Synonymgruppe
Demobilisation · Demobilisierung
Antonyme

Typische Verbindungen zu ›Demobilisierung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Demobilisierung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Demobilisierung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es sei daher auch noch nicht an der Zeit, über eine Demobilisierung zu sprechen. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1964]]
Vor allem aber ist die Demobilisierung der Kämpfer ein soziales Problem. [Süddeutsche Zeitung, 07.03.2002]
Allerdings verläuft der Prozess der Demobilisierung von Kämpfern noch sehr schleppend. [Der Tagesspiegel, 23.08.2004]
Nur einige Unentwegte verweigerten, als der Betrug ruchbar wurde, ihre Demobilisierung. [Rubin, Berthold: Das Römische Reich im Osten. Byzanz. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 21304]
Am weitesten ist die Demobilisierung der ehemaligen deutschen Luftwaffe fortgeschritten. [Süddeutsche Zeitung, 1995 [1945]]
Zitationshilfe
„Demobilisierung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Demobilisierung>.

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