Demoralisation, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Demoralisation · Nominativ Plural: Demoralisationen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungDe-mo-ra-li-sa-ti-on
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1967

Bedeutung

Untergrabung der Moral, sittlicher Verfall, Zuchtlosigkeit
Beispiele:
nach den ständigen Niederlagen nahm die Demoralisation der Truppe zu
Dennoch ist eine Neigung zur Demoralisation, zum Unfug und planlosen Kraftmeiertum unverkennbar [Th. Mann11,155]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei meinen Besuchen der Vorposten tat ich tiefe Blicke in die immer mehr zunehmende Demoralisation des Feindes.
Liliencron, Adda Freifrau von: Krieg und Frieden, Erinnerungen aus dem Leben einer Offiziersfrau. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 45222
So ist die politische Demoralisation und Korruption das Erbteil, welches die restaurierte Demokratie von ihrer Vorgängerin am unversehrtesten übernommen hat.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. V. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1902], S. 12051
Dadurch waren der Demoralisation, dem Spitzelwesen und der Kriecherei Tor und Tür geöffnet.
Langhoff, Wolfgang: Die Moorsoldaten, Stuttgart: Verl. Neuer Weg 1978 [1935], S. 275
Miltiades erzwang jedoch den Beschluß, mit dem Aufgebot auszuziehen und dem Feind entgegenzugehen, um das Heer möglichst der Demoralisation durch die städtische Bevölkerung zu entziehen.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3650
Zitationshilfe
„Demoralisation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Demoralisation>, abgerufen am 10.12.2019.

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