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Denkstein, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Denkstein(e)s · Nominativ Plural: Denksteine
Aussprache 
Worttrennung Denk-stein
Wortzerlegung denken Stein
eWDG

Bedeutung

siehe auch Denkmal (1)
Beispiele:
jmdm. einen Denkstein errichten
einen Denkstein (für jmds. Grab) bestellen
Nicht einmal das Grab zu schmücken oder für einen Denkstein zu sorgen, hatte er sich besonders angelegen sein lassen [ HeyseI 1,612]
bildlich
Beispiel:
ein Denkstein in der Entwicklung unseres politischen Lebens

Typische Verbindungen zu ›Denkstein‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Denkstein‹.

Verwendungsbeispiele für ›Denkstein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So schweifte der Knecht das Lob des Denksteines bis auf den letzten Tropfen aus. [Stehr, Hermann: Der Heiligenhof, München: List 1952 [1918], S. 127]
Bald werden sie den Denkstein, den Baudreck und den frisch gesäten Rasen würdig überragen. [Süddeutsche Zeitung, 21.06.1999]
In der ehemaligen Stalinallee in Berlin mauerten Arbeiter von heute einen "Denkstein" in Erinnerung an die Arbeiter von früher. [Süddeutsche Zeitung, 18.06.2003]
Die schlauen Oberpfälzer erklärten einfach die höchstgelegene bayrische Stelle am Sauweg zum Mittelpunktspunkt und setzten sich 1985 diesen schweren Denkstein. [Süddeutsche Zeitung, 15.12.2001]
Dann soll ein Denkstein errichtet werden mit einer Erklärung, warum das Bataillon über seinen Hauptmann dieses Urteil vollstreckt hat. [Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 280]
Zitationshilfe
„Denkstein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Denkstein>.

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