Denunziantentum, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Denunziantentums · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungDe-nun-zi-an-ten-tum
HerkunftLatein
WortzerlegungDenunziant-tum
eWDG, 1967

Bedeutung

abwertend Wesen, besondere Art des Denunzianten
Beispiele:
das Denunziantentum fürchten
das Verhalten des Herrn Doktor Heßling riecht mir nach Denunziantentum [H. MannUntertan4,209]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Förderung Klima Muslime fördern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Denunziantentum‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn Deutschland die Daten kauft, fördert das zudem das Denunziantentum.
Die Zeit, 01.02.2010, Nr. 05
Mit Denunziantentum habe die Arbeit der Baustellenläufer nichts zu tun.
Der Tagesspiegel, 18.11.2004
Es sollen insbesondere keine Anreize zur Förderung von Denunziantentum gegeben werden.
Süddeutsche Zeitung, 08.01.1998
Die Aggressionen manifestierten sich in den alltäglichen Anfeindungen und Angriffen sowie im weitverbreiteten Denunziantentum.
Kwiet, Konrad: Rassenpolitik und Völkermord. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 140
So wird dann dieser Typ des Versagers an seiner dauernden Empörung, an seiner Neigung zum Denunziantentum und an seiner bornierten Selbstgerechtigkeit erkennbar.
Schwanitz, Dietrich: Männer, Frankfurt a. M.: Eichborn 2001, S. 307
Zitationshilfe
„Denunziantentum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Denunziantentum>, abgerufen am 23.10.2019.

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