Depersonalisierung, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Depersonalisierung · Nominativ Plural: Depersonalisierungen · wird meist im Singular verwendet
WorttrennungDe-per-so-na-li-sie-rung
Wortzerlegungdepersonalisieren-ung

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Depersonalisation · Depersonalisierung · ↗Entpersönlichung · ↗Selbstentfremdung
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Diese Blechkiste um einen herum sorgt ja für eine totale Depersonalisierung.
Süddeutsche Zeitung, 22.11.2003
Aber da die schizoide Kultur auf eine Depersonalisierung der Aufklärung, eine Aufklärung ohne verkörperte Aufklärer hinarbeitet, dringt aus den modernen Schulen ein einziges großes Seufzen.
Sloterdijk, Peter: Kritik der zynischen Vernunft Bd. 1, Frankfurt: Suhrkamp 1983, S. 164
Es fällt schwer, bei den nackten und gesichtslosen Häftlingen nicht an diese Rechnung, an diesen Verlust der Person, an diese Depersonalisierung zu denken.
Die Zeit, 19.05.2004, Nr. 21
Die Ästhetik des Stummfilms und die Depersonalisierung der Moderne sind jedenfalls unzureichende Erklärungen für dieses hölzerne Agieren.
Die Welt, 01.12.2000
Das liefe dann auf „eine Depersonalisierung und Entmündigung des Menschen“ hinaus.
Die Zeit, 23.02.1970, Nr. 08
Zitationshilfe
„Depersonalisierung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Depersonalisierung>, abgerufen am 15.10.2019.

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