Depotstimmrecht

WorttrennungDe-pot-stimm-recht
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Bankwesen Bevollmächtigung eines Kreditinstituts, das Stimmrecht aus den bei ihm im Depot befindlichen Aktien für den Kunden in der Hauptversammlung auszuüben

Thesaurus

Synonymgruppe
Depotstimmrecht · Vollmachtstimmrecht
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Abschaffung Aufsichtsratsmandat Ausübung Bank Beteiligung Einschränkung Hauptversammlung Industriebesitz Kleinaktionär Stimmrecht abschaffen ausüben einschränken sogenannt wahrnehmen Änderung

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Depotstimmrecht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Fall der Fälle sollte eine Bank das Depotstimmrecht nicht ausüben dürfen.
Süddeutsche Zeitung, 27.02.1997
Allerdings soll es Banken nicht mehr möglich sein, sich mit Depotstimmrechten ihrer Kunden selbst zu entlasten.
Süddeutsche Zeitung, 11.06.1996
Erhebliche Einschränkungen bringt das Gesetz für die Ausübung des Depotstimmrechtes durch die Kreditinstitute.
Der Tagesspiegel, 06.11.1997
Mit Hilfe des Depotstimmrechts, das ihnen sonst Kontrolle über andere Unternehmen sichert, kontrollieren die Deutschbankiers sich selber.
Der Spiegel, 11.02.1985
Mann kann dies als einen Beweis dafür ansehen, daß es durchaus möglich ist, das den Banken zugewachsene Depotstimmrecht zu kultivieren.
Die Zeit, 20.05.1960, Nr. 21
Zitationshilfe
„Depotstimmrecht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Depotstimmrecht>, abgerufen am 15.10.2019.

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