Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Depressivität, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Depressivität · Nominativ Plural: Depressivitäten
Aussprache 
Worttrennung De-pres-si-vi-tät

Thesaurus

Psychologie
Synonymgruppe
(melancholische o.ä.) Verstimmtheit · Bedrücktheit · Betrübnis · Gedrücktheit · Niedergeschlagenheit · Schwermut · Traurigkeit · Trübnis · Trübsal · Trübseligkeit · Trübsinn · Wehmut · Weltschmerz · schlechte Laune  ●  Melancholie  griechisch · Tristesse  franz. · (eine) Depri  ugs. · Blues  ugs., fig. · Depression  fachspr., medizinisch · Depressivität  fachspr. · Freudlosigkeit  geh. · Leiden an der Welt  geh. · Lypemanie  fachspr., griechisch, neulateinisch, medizinisch, veraltet · Miesepetrigkeit  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen
Synonymgruppe
Depressivität · depressive Grundstimmung

Verwendungsbeispiele für ›Depressivität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mädchen wenden Probleme eher gegen sich selber und gehen in die Depressivität. [Süddeutsche Zeitung, 11.11.2004]
Deren Depressivität kann phasenweise durch die manische Wut, alles „neu“ aufzubauen, abgewehrt, aber eben nicht überwunden werden. [Die Zeit, 22.09.1989, Nr. 39]
Zu dieser borstigen Depressivität hat Golo sich dann zeit seines Lebens bekannt. [Süddeutsche Zeitung, 07.04.2004]
In der Therapie versuchen wir den Mann an seine Depressivität heranzuführen, damit er seine Gefühle nicht bei ihr ausbeuten muß. [Süddeutsche Zeitung, 26.04.1995]
Es ist durchaus möglich, dass bei diesem Fall eine Depressivität eine maßgebliche Rolle gespielt hat. [Süddeutsche Zeitung, 03.11.1999]
Zitationshilfe
„Depressivität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Depressivit%C3%A4t>.

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