Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Desertion, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Desertion · Nominativ Plural: Desertionen
Aussprache 
Worttrennung De-ser-ti-on
Herkunft Französisch
eWDG

Bedeutung

Fahnenflucht
Beispiel:
Desertion wurde mit dem Tod durch Erschießen bestraft

Thesaurus

Synonymgruppe
Desertion · Entfernung von der Truppe · Fahnenflucht · Übertritt
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Desertion‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Desertion‹.

Verwendungsbeispiele für ›Desertion‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Desertion der Philosophie aus der wissenschaftlichen Arena ist schädlich. [Die Zeit, 08.10.1998, Nr. 42]
Über die Desertionen des Vaters kann er dabei nicht viel erfahren haben. [Die Zeit, 17.11.2004, Nr. 47]
Ein weiteres militärisches Problem sind die Desertionen im süd‑vietnamesischen Heer. [Die Zeit, 17.03.1955, Nr. 11]
Das eigene Lager zu verlassen, bedeutet Desertion, es sei denn, es diente der Aufklärung oder der Diversion im Rücken des Gegners. [Der Tagesspiegel, 10.01.1998]
Im Winter schmolz dieses Heer durch Verluste und Desertion sehr zusammen. [Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte – Dritter Teil: Das Mittelalter, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1923], S. 17935]
Zitationshilfe
„Desertion“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Desertion>.

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