Desertion, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Desertion · Nominativ Plural: Desertionen
Aussprache
WorttrennungDe-ser-ti-on (computergeneriert)
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1967

Bedeutung

Fahnenflucht
Beispiel:
Desertion wurde mit dem Tod durch Erschießen bestraft

Thesaurus

Synonymgruppe
Desertion · Entfernung von der Truppe · ↗Fahnenflucht · ↗Übertritt
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

Armee Aufruf Befehlsverweigerung Fahnenflucht Gehorsamsverweigerung Kriegsdienstverweigerung Soldat Streitkraft Verrat Wehrdienstverweigerung Wehrkraftzersetzung anerkennen aufrufen massenhaft schwächen verurteilen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Desertion‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Desertion der Philosophie aus der wissenschaftlichen Arena ist schädlich.
Die Zeit, 08.10.1998, Nr. 42
Im Winter schmolz dieses Heer durch Verluste und Desertion sehr zusammen.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Dritter Teil: Das Mittelalter, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1923], S. 17935
Dann zieht er dir zwei oder drei Monatsheuern ab wegen Desertion.
Traven, B.: Das Totenschiff, Berlin: Büchergilde Gutenberg 1929 [1926], S. 147
Es sei eine "stillschweigende, beiläufige Art der Lossagung ohne Plan" gewesen, schrieb er später über seine Desertion.
Die Welt, 17.03.2006
Die Meldung von der Desertion eines Divisionskommandanten verdient nicht einmal dementiert zu werden.
o. A.: Der große Krieg - Eine Chronik von Tag zu Tag, (1914) Nr. 10, S. 6148
Zitationshilfe
„Desertion“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Desertion>, abgerufen am 17.10.2019.

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