Dezenz, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung De-zenz (computergeneriert)
Grundformdezent
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich
1.
Takt, Feingefühl, Zurückhaltung
2.
Unaufdringlichkeit, Unauffälligkeit

Thesaurus

Verwendungsbeispiele für ›Dezenz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie lang sie sich denn schon kennten, fragte ich in größtmöglicher Dezenz. [Die Zeit, 02.06.2004, Nr. 23]
Der gleiche Mangel an Dezenz zeigt sich auch im Stil der Darstellung. [Die Zeit, 06.05.1966, Nr. 19]
Dem Spiel von Lee wiederum hätte etwas mehr Dezenz im Ausdruck nicht geschadet. [Süddeutsche Zeitung, 12.07.1995]
Wir ließen den schlechten Ton wieder fahren und milderten unser Benehmen auf seine ursprüngliche Dezenz zurück. [Reventlow, Franziska Gräfin zu: Der Herr Fischötter. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1917], S. 10477]
Ihr Stand ist an Dezenz nicht zu überbieten, doch was er birgt, ist stets noch von der untadeligsten, erlesensten Qualität. [Süddeutsche Zeitung, 15.04.2002]
Zitationshilfe
„Dezenz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dezenz>.

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