Dia, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Dias · Nominativ Plural: Dias
Aussprache 
Grundform Diapositiv
Wortbildung  mit ›Dia‹ als Erstglied: ↗Diabild · ↗Diafilm · ↗Diaprojektor · ↗Diaschau · ↗Diashow · ↗Diavortrag
DWDS-Vollartikel, 2017

Bedeutung

Fotografie durchscheinendes, meist kleinformatiges fotografisches Bild in Form eines Positivs¹ auf Umkehrfilm, das in der Regel mit einem Rähmchen eingefasst ist und mit einem Diaprojektor auf eine Bildwand projiziert werden kann
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: farbige, gerahmte Dias
als Akkusativobjekt: Dias aufnehmen, machen, projizieren, zeigen, anschauen
in Präpositionalgruppe/-objekt: das Scannen von Dias
in Koordination: Dias und Negative, Papierabzüge, Fotos, Filmstreifen
Beispiele:
Der Raum wurde verdunkelt, Ansgar […] schaltete den Projektor ein und zeigte das erste der Dias[…]. [Hettche, Thomas: Der Fall Arbogast, Köln: DuMont Buchverlag, 2001, S. 314]
Die digitale Fotografie hat das Zeitalter des Films beendet, geblieben sind die vielen alten Negative und Dias[…]. [Neue Zürcher Zeitung, 28.08.2011]
Bei herkömmlichen Kleinbildkameras kann man [für die Bildwiedergabe] […] zwischen Papierabzügen und Dias wählen[…]. [Der Tagesspiegel, 25.05.2003]
In 14 Jahren Reisetätigkeit um den ganzen Erdball machten sie Tausende von Dias schöner Landschaften […]. [Die Welt, 17.07.2001]
Dias, die auf eine riesige Leinwand projiziert werden, zeigen […] die Straßenschlucht der Fifth Avenue[…]. [Frankfurter Rundschau, 23.12.1998]
Rubin sucht ein Dia [mit der Aufnahme eines Gemäldes] auf dem Tisch, betrachtet es kurz im Gegenlicht […]. [Neue Zürcher Zeitung, 17.09.1996]
Fertigentwickelte Umkehr‑Farbfilme sind wie alles, was man in einen Projektor stecken kann, Diapositive. Hat man sie zerschnitten und in einzelne Rähmchen gefaßt, dann werden sie vom Fachhändler »Dias« genannt. [Spoerl, Alexander: Mit der Kamera auf du, München: Piper 1957, S. 20]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Diapositiv · Dia
Diapositiv n. ‘positives Lichtbild auf durchsichtigem Grund’ (um 1900); künstliche Zusammensetzung aus Dia- (nach dem Vorbild Diaskop, s. ↗dia- ‘durch-, hindurch’) und ↗Positiv (s. d.). Dazu die Kurzform Dia n.

Thesaurus

Synonymgruppe
Dia · ↗Diapositiv
Assoziationen
Synonymgruppe
Dia · ↗Lichtbild

Typische Verbindungen zu ›Dia‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dia‹.

Zitationshilfe
„Dia“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dia>, abgerufen am 30.11.2020.

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