Diarium, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Diariums · Nominativ Plural: Diarien
Aussprache 
Worttrennung Di-ari-um · Dia-ri-um
Herkunft Latein
eWDG, 1967

Bedeutung

besonders dickes Schreibheft mit festem Deckel
Beispiel:
der Schüler schreibt seine Aufsätze in ein Diarium
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Diarium n. ‘Tagebuch’, Entlehnung (Anfang 17. Jh.) von gleichbed. lat. diārium, zu lat. diēs ‘Tag’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Diarium · ↗Memoire · ↗Tagebuch
Unterbegriffe

Typische Verbindungen zu ›Diarium‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Diarium‹.

Verwendungsbeispiele für ›Diarium‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der nun vorgelegte Band stellt mit seinen zwölf Diarien eine zusätzliche Konzentration dar.
Süddeutsche Zeitung, 09.12.1999
Und sogleich begann ich meinen ersten Roman in ein Diarium zu schreiben.
Der Tagesspiegel, 08.12.1999
Aus den Diarien der Sixtinischen Kapelle ist ersichtlich, wie sehr Escribano von seinen Zeitgenossen geachtet war.
Anglès, Higino: Escribano. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 10993
Es ist aus der späteren Zeit nur noch das Diarium einer Gesandtschaftsreise nach Paris im Jahr 1698 vorhanden.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1937, S. 458
Die Seminaristen waren verpflichtet, beieinander im Unterricht zu hospitieren, in häufigen Konferenzen ihre Arbeit zu besprechen und ein Diarium zu führen.
Uhsadel, W.: Francke. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 1107
Zitationshilfe
„Diarium“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Diarium>, abgerufen am 25.05.2020.

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