Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Diarium, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Diariums · Nominativ Plural: Diarien
Aussprache 
Worttrennung Di-ari-um · Dia-ri-um
Herkunft aus gleichbedeutend diāriumlat < diēslat ‘Tag’
eWDG

Bedeutung

besonders dickes Schreibheft mit festem Deckel
Beispiel:
der Schüler schreibt seine Aufsätze in ein Diarium
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Diarium n. ‘Tagebuch’, Entlehnung (Anfang 17. Jh.) von gleichbed. lat. diārium, zu lat. diēs ‘Tag’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Diarium  veraltet, lat. · Memoire  franz. · Tagebuch  Hauptform

Typische Verbindungen zu ›Diarium‹ (berechnet)

Kapelle wiener wienerisch wiennerische

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Diarium‹.

Verwendungsbeispiele für ›Diarium‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der nun vorgelegte Band stellt mit seinen zwölf Diarien eine zusätzliche Konzentration dar. [Süddeutsche Zeitung, 09.12.1999]
Und sogleich begann ich meinen ersten Roman in ein Diarium zu schreiben. [Der Tagesspiegel, 08.12.1999]
Überhaupt von Tagebüchern zu sprechen führt in die Irre, sofern darunter ein fortlaufendes Diarium zu verstehen ist. [Die Zeit, 09.12.2002, Nr. 49]
Fragt man aber gezielt nach einem Diarium, dann muß man schon eine etwas bessere Kundschaft sein, um Erfolg zu haben. [Süddeutsche Zeitung, 28.12.1994]
Es ist aus der späteren Zeit nur noch das Diarium einer Gesandtschaftsreise nach Paris im Jahr 1698 vorhanden. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1937, S. 458]
Zitationshilfe
„Diarium“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Diarium>.

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