Dichterei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Dichterei · Nominativ Plural: Dichtereien
Aussprache 
Worttrennung Dich-te-rei
Wortzerlegung dichten2 -erei
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend (fortwährendes) schlechtes Versemachen, Reimerei
Beispiel:
lass diese alberne Dichterei!

Verwendungsbeispiele für ›Dichterei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hat nicht bereits Karl Krolow die Masche mit der aeronautischen Dichterei arg strapaziert? [Die Welt, 06.11.1999]
Und doch hat die Dichterei im Leben des gelernten Malermeisters nur eine untergeordnete Bedeutung. [Die Zeit, 14.05.1993, Nr. 20]
Die Qualität dieser Arbeiten in den leeren Stunden einer bedrängten „Muße“, dieser Häkeleien, Basteleien, Schnitzereien und Dichtereien ist oft gering. [Die Zeit, 17.05.1951, Nr. 20]
Gottfried Kellers Auffassung, „eine Pulle Wein sei mehr wert als die ganze Dichterei“, dürfte Jurus wohlvertraut sein. [Der Tagesspiegel, 17.01.2003]
Zitationshilfe
„Dichterei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dichterei>.

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