Dichtertum, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Dichtertums · wird nur im Singular verwendet
Aussprache  [ˈdɪçtɐtuːm]
Worttrennung Dich-ter-tum
Wortzerlegung Dichter -tum
eWDG

Bedeutung

Wesen, besondere Art des Dichters
Beispiele:
das Glück des Dichtertums
Goethe holte sich immer wieder neue Kraft für sein Dichtertum aus der Natur
Und um den ungeheuersten Fall von Dichtertum zu nennen, den die Erde sah: Shakespeare [ Th. Mann11,10]

Verwendungsbeispiele für ›Dichtertum‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wer lebt schon unter den selbstbestimmten Bedingungen des Dichtertums? [Der Spiegel, 19.10.1981]
Denn es ist sehr die Frage, ob er wirklich ein typischer Österreicher war, aber seiner Lebenshaltung und seinem Dichtertum erschien Österreich als der wirksamste Rahmen. [Die Zeit, 03.02.1964, Nr. 05]
Und doch gab es einen, der sich von der Litauerkneipe aus durch sein Dichtertum die deutsche Welt erobert hatte. [Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 1011]
Sein Dichtertum hat zeitweilig sogar den Vorrang vor seinem Musikertum. [Vetter, Walther: Dedekind. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 20026]
Körner, der das Dichtertum des Freundes gegen alle sonstigen Verlockungen und Verpflichtungen zu verteidigen bestrebt war, riet ab. [Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 295]
Zitationshilfe
„Dichtertum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dichtertum>.

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