Dichtertum, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Dichtertums · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungDich-ter-tum
WortzerlegungDichter-tum
eWDG, 1967

Bedeutung

Wesen, besondere Art des Dichters
Beispiele:
das Glück des Dichtertums
Goethe holte sich immer wieder neue Kraft für sein Dichtertum aus der Natur
Und um den ungeheuersten Fall von Dichtertum zu nennen, den die Erde sah: Shakespeare [Th. Mann11,10]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber wer lebt schon unter den selbstbestimmten Bedingungen des Dichtertums?
Der Spiegel, 19.10.1981
Denn es ist sehr die Frage, ob er wirklich ein typischer Österreicher war, aber seiner Lebenshaltung und seinem Dichtertum erschien Österreich als der wirksamste Rahmen.
Die Zeit, 03.02.1964, Nr. 05
Und doch gab es einen, der sich von der Litauerkneipe aus durch sein Dichtertum die deutsche Welt erobert hatte.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 1011
Sein Dichtertum hat zeitweilig sogar den Vorrang vor seinem Musikertum.
Vetter, Walther: Dedekind. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1954], S. 20026
Körner, der das Dichtertum des Freundes gegen alle sonstigen Verlockungen und Verpflichtungen zu verteidigen bestrebt war, riet ab.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 295
Zitationshilfe
„Dichtertum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dichtertum>, abgerufen am 17.11.2019.

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