Dickköpfigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungDick-köp-fig-keit
Wortzerlegungdickköpfig-keit
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp Eigensinn

Thesaurus

Synonymgruppe
Beharrlichkeit · ↗Bockigkeit · ↗Hartnäckigkeit · ↗Rechthaberei · ↗Starrköpfigkeit · ↗Starrsinn · ↗Sturheit · ↗Verbissenheit  ●  Dickköpfigkeit  ugs. · Dickschädeligkeit  ugs. · ↗Halsstarrigkeit  ugs.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen
computergeneriert

gewiss westfälisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dickköpfigkeit‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ist er aus Trotz und Dickköpfigkeit durch die Berge geirrt?
Bild, 18.08.1997
Wenn diese Dickköpfigkeit fehlt, wirst du die Dinge nie durchdringen und immer an ihrem Rand bleiben.
Der Tagesspiegel, 10.11.2000
Aber das Bezirkskommando beharrte immer noch bei seinen Zeugen und ich weigerte mich aus reiner Dickköpfigkeit, sie zu beschaffen.
Luckner, Felix von: Seeteufel, Herford: Kohler 1966 [1921], S. 78
Den gesunden Widerspruchsgeist hat Hegel mit der Dickköpfigkeit des Bauern hervorgehoben, der jahrhundertelang lernte, Jagd und Zins der mächtigen Feudalherren zu überstehen.
Adorno, Theodor W.: Minima Moralia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1971 [1951], S. 81
Energie, Schwung (mit hohlem Gebrüll), Dickköpfigkeit und Zähigkeit sind nur auf der andern Seite.
Tucholsky, Kurt: An Hedwig Müller, 24.11.1934. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1934], S. 16310
Zitationshilfe
„Dickköpfigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dickköpfigkeit>, abgerufen am 22.02.2019.

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