Dieberei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Dieberei · Nominativ Plural: Diebereien
Aussprache
WorttrennungDie-be-rei
Wortzerlegungdieben-erei
Wortbildung mit ›Dieberei‹ als Letztglied: ↗Wilddieberei
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend fortwährender Diebstahl
Beispiele:
Diebereien begehen
auf eine Dieberei ausgehen
Wenn ich mich nicht mit diesen kleinen Diebereien abgeben will [FalladaWolf2,85]

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Stehlen · ↗...klau · Dieberei(en) · ↗Entwendung · Griff in die Kasse · ↗Klau · ↗Plünderung  ●  ↗Diebstahl  Hauptform · (das) Klauen  ugs. · Klauerei  ugs. · ↗Selbstbedienung  ugs., ironisch
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Immerhin rechnen die Geschäftsleute der Stadt im Jahr mit 60 Millionen Mark Verlust durch die täglichen Diebereien.
Süddeutsche Zeitung, 06.11.1998
Bald aber fielen sie der Bevölkerung durch ihre Diebereien lästig.
Brandenburg, H.: Zigeuner. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 37379
Er soll aber schon als Schulknabe Hang zu allen möglichen Diebereien gehabt haben.
Friedländer, Hugo: Das Räuberwesen. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1921], S. 7958
Anstatt nun mit ihrem Lose zufrieden zu sein, konnte die Habrecht auch jetzt noch nicht von ihren Diebereien lassen.
Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 01.03.1905
Nicht die Schüchternheit, sondern die Diebereien des Jungen führten die Mutter schließlich zum Psychologen.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 395
Zitationshilfe
„Dieberei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dieberei>, abgerufen am 20.03.2019.

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