Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Dieberei, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Dieberei · Nominativ Plural: Diebereien
Aussprache 
Worttrennung Die-be-rei
Wortzerlegung dieben -erei
Wortbildung  mit ›Dieberei‹ als Letztglied: Wilddieberei
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend fortwährender Diebstahl
Beispiele:
Diebereien begehen
auf eine Dieberei ausgehen
Wenn ich mich nicht mit diesen kleinen Diebereien abgeben will [ FalladaWolf2,85]

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Stehlen · ...klau · Dieberei(en) · Entwendung · Griff in die Kasse · Klau · Plünderung  ●  Diebstahl  Hauptform · (das) Klauen  ugs. · Klauerei  ugs. · Selbstbedienung  ugs., ironisch
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Dieberei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Anstatt nun mit ihrem Lose zufrieden zu sein, konnte die Habrecht auch jetzt noch nicht von ihren Diebereien lassen. [Berliner Tageblatt (Abend-Ausgabe), 01.03.1905]
Bald aber fielen sie der Bevölkerung durch ihre Diebereien lästig. [Brandenburg, H.: Zigeuner. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 37379]
Er soll aber schon als Schulknabe Hang zu allen möglichen Diebereien gehabt haben. [Friedländer, Hugo: Das Räuberwesen. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1921], S. 7958]
Immerhin rechnen die Geschäftsleute der Stadt im Jahr mit 60 Millionen Mark Verlust durch die täglichen Diebereien. [Süddeutsche Zeitung, 06.11.1998]
Kaltblütig brachte er seinen Halbbruder um, vorgeblich wegen einiger Diebereien. [Die Zeit, 08.09.2008, Nr. 36]
Zitationshilfe
„Dieberei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dieberei>.

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