Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Diebesbande, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Diebesbande · Nominativ Plural: Diebesbanden
Nebenform selten Diebsbande · Substantiv · Genitiv Singular: Diebsbande · Nominativ Plural: Diebsbanden
Aussprache 
Worttrennung Die-bes-ban-de ● Diebs-ban-de
Wortzerlegung Dieb Bande1
eWDG und DWDS

Bedeutung

abwertend (organisierte) Gruppe von DiebenDWDS
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: eine organisierte, jugendliche, professionelle, dreiste Diebesbande
als Akkusativobjekt: eine Diebesbande ermitteln (= polizeilich als Tatverdächtige feststellen)
als Genitivattribut: Mitglied, Chef, Anführer einer Diebesbande
Beispiele:
die Polizei hat eine ganze Diebesbande ausgehobenWDG
In einer Wohnung […] fanden Polizisten mehr als 4.000 Tafeln Schokolade im Wert von rund 10.000 Euro. Eine fünfköpfige Diebesbande hatte die süße Beute bei diversen Raubzügen gestohlen. [Bild, 02.12.2017]
Immer häufiger nehmen organisierte Diebesbanden Boutiquen und Hotels an der Côte d’Azur ins Visier. [Der Spiegel, 29.07.2013 (online)]
Fortan führen ihn seine Wege geradewegs ins Unglück, in die Hände von Diebsbanden[…]. [Die Zeit, 22.03.2001] ungewöhnl.

letzte Änderung:

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Typische Verbindungen zu ›Diebesbande‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Diebesbande‹.

Zitationshilfe
„Diebesbande“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Diebesbande>.

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