Diemen, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungDie-men
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

norddeutsch im Freien geschichteter größerer Haufen Stroh, Heu, Torf
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Dieme · Diemen
Dieme f. Diemen m. nordd. ‘Strohhaufen’, mnd. dime (1500). Herkunft unbekannt. Vielleicht eine Lautvariante zu ↗Feim (s. d.).

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber die waren in Van Diemen's Land in der Minderzahl.
Nadolny, Sten: Die Entdeckung der Langsamkeit, München: Piper 1983, S. 303
Die Bahn führt dazu ihre Güterwagen in die Lagerhallen von Diemen.
Die Zeit, 18.02.1980, Nr. 07
Mein engstes Auto war der weiße Van Diemen, ein Einsitzer, den ich mir zu meiner wilden Rennfahrerzeit Ende der Achtziger geleistet habe.
Die Welt, 26.03.2005
Bei unbeständiger Witterung kann das reife und nicht stark verunkrautete Getreide sofort in Garben gebunden und in Diemen, Mieten, Schober oder Feimen gefahren werden.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 166
Doch gewannen Minister Diemen, Höpker-Aschoff und Rudolf Breitscheid die aus den Burschenschaften hervorgegangen waren, eine Zeitlang Einfluß auf den Wartburgkongressen.
Die Zeit, 03.06.1948, Nr. 23
Zitationshilfe
„Diemen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Diemen>, abgerufen am 13.11.2019.

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