Dienerei, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Dienerei · Nominativ Plural: Dienereien
Aussprache
WorttrennungDie-ne-rei
Wortzerlegungdienern-ei
Wortbildung mit ›Dienerei‹ als Letztglied: ↗Augendienerei · ↗Fürstendienerei
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend fortwährendes Sichverbeugen, Komplimentemachen
Beispiel:
[mein Vater] stand mitunter nicht an, sich über ... seine [des Wirtes] Dienereien um die Schlitten und Wagen lustig zu machen [G. Hauptm.3,115]
übertragen unterwürfiges, knechtisches Benehmen
Beispiel:
die Dienerei der Hofschranzen vor den Fürsten stieß viele aufrechte Männer ab
Zitationshilfe
„Dienerei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dienerei>, abgerufen am 19.11.2019.

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