Diensteifer, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungDienst-ei-fer
WortzerlegungDienstEifer
Wortbildung mit ›Diensteifer‹ als Erstglied: ↗diensteifrig
eWDG, 1967

Bedeutung

Beispiele:
seinen Diensteifer zeigen, beweisen, zur Schau stellen
er ist voller Diensteifer
mit besorgtem Diensteifer fragte er nach unseren Wünschen
sie überschlugen sich vor lauter Diensteifer

Thesaurus

Psychologie
Synonymgruppe
Arbeitseifer · Diensteifer · ↗Energie · ↗Produktivität · ↗Schaffensdrang · ↗Tatkraft · Tatwille · ↗Tüchtigkeit  ●  ↗Diligenz  geh., veraltend
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ist die Treue, der Diensteifer und das unauffällige, selbstlose Entgegenkommen selber.
Walser, Robert: Jakob von Gunten, Zürich: Suhrkamp 1973 [1909], S. 42
Sein „Diensteifer“ wurde zunächst mit „ausreichend“ bewertet, keine fünf Monate später jedoch mit „mangelhaft“.
Die Zeit, 04.06.1971, Nr. 23
Von Diensteifer schier übersprudelnd, nimmt dieser es aber auch sehr genau, zu ermitteln, wann seine Dienstzeit zu Ende ist.
Süddeutsche Zeitung, 17.04.2002
Überforderungen lähmen den Diensteifer und schaden dem Geist der Truppe.
o. A.: Leitsätze für die Erziehung des Soldaten. In: Haug, Hans-Jürgen u. Maessen, Hubert (Hgg.) Kriegsdienstverweigerer - Gegen die Militarisierung der Gesellschaft, Frankfurt a. M.: Fischer 1971 [1957], S. 161
Die Orden der Polizei, die seine Brust schmückten, hatte er für seinen Diensteifer erhalten, für die exakte Ausführung von Befehlen.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 1043
Zitationshilfe
„Diensteifer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Diensteifer>, abgerufen am 24.05.2019.

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