Diffusion, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Diffusion · Nominativ Plural: Diffusionen
Aussprache
WorttrennungDif-fu-si-on (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1967

Bedeutung

Chemie, Physik Zerstreuung
Beispiele:
in Flüssigkeiten erfolgt die Diffusion langsamer als in Gasen
die Diffusion der Luft in tiefere Wasserschichten geht nur allmählich vor sich

Thesaurus

Synonymgruppe
Diffusion · ↗Durchmischung · Eindringen in eine Substanz · Konzentrationsausgleich · ↗Streuung

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gas Innovation Konzentration Wissen gelangen kulturell rasch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Diffusion‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

An dem Wort summarisch wird dieser Prozess der fortschreitenden Diffusion sichtbar.
Die Zeit, 26.12.2005, Nr. 52
Man spricht von passivem Transport oder auch von erleichterter Diffusion.
Zimmermann, Herbert: Molekulare Funktionsträger der Nervenzelle. In: Dudel, Josef u. a. (Hgg.) Neurowissenschaft, Berlin: Springer 1996, S. 35
Die Diffusion dieser chemischen Information setzt erst ein, wenn die Wirbelspur bereits verlaufen ist.
Süddeutsche Zeitung, 25.09.2001
Sie haben ein unmittelbares und nachhaltiges Absatzinteresse an der Diffusion der Innovation.
Hauschildt, Jürgen: Entscheidungsziele, Tübingen: Mohr 1977, S. 172
Das Wasser verdunstet oder wandert durch Diffusion in das Holz ab.
Sandermann, Wilhelm: Grundlagen der Chemie und chemischen Technologie des Holzes, Leipzig: Geest & Portig 1956, S. 312
Zitationshilfe
„Diffusion“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Diffusion>, abgerufen am 19.10.2019.

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