Dignität, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Di-gni-tät · Dig-ni-tät
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
bildungssprachlich Würde
2.
katholische Religion
a)
Amtswürde eines bestimmten hohen Geistlichen
b)
hoher geistlicher Würdenträger

Thesaurus

Synonymgruppe
Erhabenheit · Gefasstheit · Haltung · Stolz · Vornehmheit · würdevolles Benehmen  ●  Dignität  geh., bildungssprachlich · Distinktion  geh. · Getragenheit  geh. · Grandezza  geh., ital. · Gravität  geh., bildungssprachlich · Pathetik  geh. · Weihe  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Dignität‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dignität‹.

Verwendungsbeispiele für ›Dignität‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Erst aus der Dignität sind M., die nach außen abschirmen, ontologisch zu folgern. [Nolde, O. F.: Menschenrechte. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 11623]
Die Dignität des Buches, so hat es ein Forscher im vergangenen Jahr ausgedrückt, lässt sich digital nicht ersetzen. [Die Zeit, 28.04.2005, Nr. 18]
Wird es gelingen, dieser mittleren Gruppe die notwendige berufliche Dignität zu sichern? [Die Zeit, 02.12.1960, Nr. 49]
Im Zuge dieser Entwicklung erlangte die Architektur wieder, was ihr als einer der ältesten Künste durchaus zusteht, nämlich kulturelle Dignität. [Süddeutsche Zeitung, 28.09.2002]
Keineswegs haben seine Arbeiten deswegen notwendigerweise an wissenschaftlicher Dignität eingebüßt. [Süddeutsche Zeitung, 17.07.2002]
Zitationshilfe
„Dignität“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dignit%C3%A4t>.

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