Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Diktatfrieden, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Dik-tat-frie-den
Wortzerlegung Diktat Frieden
eWDG

Bedeutung

Frieden, der zu harten Bedingungen dem Besiegten aufgezwungen wird

Thesaurus

Politik
Synonymgruppe
Diktatfrieden · Friedensdiktat · Friedenstraktat · Siegfrieden
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Diktatfrieden‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach ihrer Meinung sollte die gesamtdeutsche Regierung diesen Diktatfrieden nur noch unterschreiben. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1953]]
Doch leider kann es sich kein arabisches Regime innenpolitisch leisten, die Palästinenser zu einem Diktatfrieden zu drängen. [Die Zeit, 28.12.2009 (online)]
Es greift systematisch die Stützpunkte der MILF an, um ihr aus der Position der Stärke einen Diktatfrieden aufzwingen zu können. [Süddeutsche Zeitung, 26.05.2000]
In diesem „Diktatfrieden“ mußte Rußland das gesamte Baltikum und Polen abtreten. [Die Zeit, 06.11.1992, Nr. 46]
Araber wie Israelis haben ihnen schon häufig unmißverständlich zu verstehen gegeben, daß sie keinem Diktatfrieden zustimmen würden. [Die Zeit, 07.11.1969, Nr. 45]
Zitationshilfe
„Diktatfrieden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Diktatfrieden>.

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