Diktatfrieden, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungDik-tat-frie-den (computergeneriert)
WortzerlegungDiktatFrieden
eWDG, 1967

Bedeutung

Frieden, der zu harten Bedingungen dem Besiegten aufgezwungen wird

Thesaurus

Politik
Synonymgruppe
Diktatfrieden · ↗Friedensdiktat
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch leider kann es sich kein arabisches Regime innenpolitisch leisten, die Palästinenser zu einem Diktatfrieden zu drängen.
Die Zeit, 28.12.2009 (online)
Nach ihrer Meinung sollte die gesamtdeutsche Regierung diesen Diktatfrieden nur noch unterschreiben.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1953]
Es greift systematisch die Stützpunkte der MILF an, um ihr aus der Position der Stärke einen Diktatfrieden aufzwingen zu können.
Süddeutsche Zeitung, 26.05.2000
Die Bundesregierung lehnt einen Diktatfrieden, der dem des Vertrages von Versailles 1919 gleichkommt, ab.
Küsters, Hans Jürgen: Entscheidung für die deutsche Einheit. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1998], S. 285
Von Österreich beobachtete man ab 1933 einerseits die Beseitigung der Diskriminationen des Diktatfriedens von Versailles und andererseits vor allem die Beseitigung der Arbeitslosigkeit.
o. A.: Einhunderteinundfünfzigster Tag. Montag, 10. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 23577
Zitationshilfe
„Diktatfrieden“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Diktatfrieden>, abgerufen am 23.04.2019.

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