Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Dinkel, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Dinkels · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Din-kel (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Dinkel‹ als Erstglied: Dinkelmehl  ·  mit ›Dinkel‹ als Letztglied: Sommerdinkel · Winterdinkel
eWDG

Bedeutung

südwestdeutsch, schweizerisch anspruchslose, winterharte Weizensorte, bei der sich die Spelzen beim Dreschen nicht vom Korn lösen
Beispiel:
Brot aus Dinkel backen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Dinkel m. alte Getreideart, ‘Spelzweizen’, ahd. thinkil (9. Jh.), mhd. mnd. dinkel. Die Herkunft ist unbekannt.

Thesaurus

Botanik, Gastronomie/Kulinarik
Synonymgruppe
Fesen · Schwabenkorn · Spelt · Spelz · Vesen  ●  Dinkel  Hauptform · Triticum aestivum spelta  griechisch, lat.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Dinkel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sehr bekömmlich ist aber Dinkel, eine Art des wilden Urweizens. [Bild, 30.03.2000]
Dinkel stimmt es darüber hinaus bedenklich, daß der Bayerische Agrarbericht noch nicht erschienen ist. [Süddeutsche Zeitung, 12.08.1998]
Drüben steigt Rauch aus dem Backofen, dort wird Brot aus Dinkel gebacken. [Süddeutsche Zeitung, 24.08.2001]
Das Mehl vom Emmer ist von geringerer Beschaffenheit, als das vom Dinkel. [Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 180]
Dinkel sagt, ohne die Initiative der ÖDP hätte Bayern sich den 15 Millionen Mark teuren Volksentscheid sparen können. [Süddeutsche Zeitung, 03.02.1998]
Zitationshilfe
„Dinkel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dinkel>.

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