Dinkel, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Dinkels · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Din-kel (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Dinkel‹ als Erstglied: ↗Dinkelmehl  ·  mit ›Dinkel‹ als Letztglied: ↗Sommerdinkel · ↗Winterdinkel
eWDG, 1967

Bedeutung

südwestdeutsch, schweizerisch anspruchslose, winterharte Weizensorte, bei der sich die Spelzen beim Dreschen nicht vom Korn lösen
Beispiel:
Brot aus Dinkel backen
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Dinkel m. alte Getreideart, ‘Spelzweizen’, ahd. thinkil (9. Jh.), mhd. mnd. dinkel. Die Herkunft ist unbekannt.

Typische Verbindungen zu ›Dinkel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dinkel‹.

Verwendungsbeispiele für ›Dinkel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sehr bekömmlich ist aber Dinkel, eine Art des wilden Urweizens.
Bild, 30.03.2000
Das Mehl vom Emmer ist von geringerer Beschaffenheit, als das vom Dinkel.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 180
Allerdings merkt man ihm an, dass der anstelle von Weizen verwendete Dinkel sich nicht ganz so fein ausmahlen lässt, um ein seidiges Mundgefühl hervorzurufen.
Der Tagesspiegel, 10.12.2004
Damals war Dinkel die Hauptfrucht in Schwaben und im Elsaß.
Bommer, Sigwald u. Lotzin-Bommer, Lisa: Getreidegerichte aus vollem Korn - gesund, kräftig, billig!, Krailing bei München: Müller 1957 [1941], S. 6
Gebacken wird mit heimischen Erzeugnissen, Buchweizen, Hafer und Dinkel, auch glutenfrei oder vegan.
Die Zeit, 29.06.2009, Nr. 26
Zitationshilfe
„Dinkel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dinkel>, abgerufen am 06.06.2020.

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