Dock, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Dock(e)s · Nominativ Plural: Docks
Aussprache
Wortbildung mit ›Dock‹ als Letztglied: ↗Hebedock · ↗Trockendock
eWDG, 1967

Bedeutung

Anlage in Häfen, Werften, in der Schiffe zur Ausbesserung trockengelegt werden
Beispiel:
ein Schiff liegt im Dock
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Dock · Schwimmdock · Trockendock · docken
Dock n. ‘Beckenanlage zum Trockensetzen von Schiffen’. Mnd. docke (im 15. Jh. als Bezeichnung für Londoner Schiffsbecken bezeugt), mnl. docke, nl. dok, mengl. engl. dock, schwed. docka, nhd. Dock ist unbekannten Ursprungs. Für das Dt. wird Entlehnung aus dem Nl. oder Engl. angenommen. Schwimmdock n. (um 1900), nach älterem engl. floating dock. Trockendock n. (2. Hälfte 19. Jh.), älter trockene Docks (1. Hälfte 19. Jh.), nach älterem engl. dry dock. docken Vb. ‘ein Schiff ins Dock bringen, im Dock liegen’ (Ende 18. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Dock · Reparaturwerft · Schiffsausbesserungswerk · ↗Schiffswerft · ↗Werft

Typische Verbindungen
computergeneriert

Arsenal Dock Fabrik Hafen Hafenanlage Halle Kran Lagerhaus Landungsbrücke Londoner Neubau Norderwerft Party Plakat Reeperbahn Reparatur Schiff Schlepper Speicher Spielbudenplatz Ufer Uhr Werft bugsieren fluten hieven schuften schwimmend überdacht überholen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Dock‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und zwar muss man das heute von 19 Uhr an im Docks versuchen.
Die Welt, 02.03.2001
Dabei war bis jetzt nicht von einem Verkauf des Docks die Rede.
Bild, 02.06.1998
Wie hatte ich doch das Meer gehaßt auf den Docks.
Seghers, Anna: Transit, Gütersloh: Bertelsmann 1995 [1943], S. 33
Man brachte das tiefliegende Schiff ins Dock und fing an zu pumpen.
Voß, Ernst: Lebenserinnerungen und Lebensarbeit des Mitbegründers der Schiffswerft von Blohm & Voß. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1924], S. 8721
Fünf Docks und 71 kriegswichtige Anlagen, darunter 35 Fabriken, werden zerstört oder beschädigt.
o. A.: 1941. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1983], S. 1754
Zitationshilfe
„Dock“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dock>, abgerufen am 17.10.2019.

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