Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Doge, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Dogen · Nominativ Plural: Dogen
Aussprache 
Worttrennung Do-ge (computergeneriert)
Wortbildung  mit ›Doge‹ als Erstglied: Dogenmütze · Dogenpalast
Herkunft Italienisch
eWDG

Bedeutung

historisch Staatsoberhaupt der Republik Venedig, Genua

Typische Verbindungen zu ›Doge‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Doge‹.

Verwendungsbeispiele für ›Doge‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein äußerst elaboriertes Verfahren wurde in Venedig für die Wahl des Dogen befolgt. [Die Zeit, 10.02.2000, Nr. 7]
Zu Beginn des dritten Aktes schließlich lehnt ein von der Wirkung des Giftes bereits sichtlich geschwächter Doge zuvorderst an der Bugkante. [Süddeutsche Zeitung, 02.05.1995]
Von den vielen Dogen wurden tatsächlich zwei wegen Hochverrats hingerichtet. [Der Tagesspiegel, 22.08.2003]
Dem zum Tode verurteilten Paolo bleibt der Triumph, dass der Doge ebenfalls sterben wird. [Fath, Rolf: Rollen – P. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 16712]
In diesem Falle wird die vom Dogen proponierte Persönlichkeit mir genehm sein. [Niebelschütz, Wolf von: Der blaue Kammerherr, Stuttgart u. a.: Dt. Bücherbund [1991] [1949], S. 747]
Zitationshilfe
„Doge“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Doge>.

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