Doge, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Dogen · Nominativ Plural: Dogen
Aussprache 
Worttrennung Do-ge (computergeneriert)
Herkunft Italienisch
Wortbildung  mit ›Doge‹ als Erstglied: ↗Dogenpalast
eWDG, 1967

Bedeutung

historisch Staatsoberhaupt der Republik Venedig, Genua

Typische Verbindungen zu ›Doge‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Doge‹.

Verwendungsbeispiele für ›Doge‹

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Ein äußerst elaboriertes Verfahren wurde in Venedig für die Wahl des Dogen befolgt.
Die Zeit, 10.02.2000, Nr. 7
Zu Beginn des dritten Aktes schließlich lehnt ein von der Wirkung des Giftes bereits sichtlich geschwächter Doge zuvorderst an der Bugkante.
Süddeutsche Zeitung, 02.05.1995
Dem zum Tode verurteilten Paolo bleibt der Triumph, dass der Doge ebenfalls sterben wird.
Fath, Rolf: Rollen - P. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 16712
In diesem Falle wird die vom Dogen proponierte Persönlichkeit mir genehm sein.
Niebelschütz, Wolf von: Der blaue Kammerherr, Stuttgart u. a.: Dt. Bücherbund [1991] [1949], S. 747
Ein Übereinkommen zwischen dem Dogen und den Anführern des Kreuzzugs regelte die Teilung des Reiches.
Ganshof, François Louis: Das Hochmittelalter. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7515
Zitationshilfe
„Doge“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Doge>, abgerufen am 30.09.2020.

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