Doktorhut, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Dok-tor-hut
Wortzerlegung DoktorHut1
eWDG

Bedeutung

historisch (flacher) Hut, der als Zeichen der Doktorwürde gilt
Beispiel:
ihn um seiner wissenschaftlichen Verdienste willen mit Talar und Doktorhut ... bekleiden [ Feuchtw.Lautensack260]
übertragen Doktorgrad
Beispiel:
den Doktorhut erwerben

Typische Verbindungen zu ›Doktorhut‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Doktorhut‹.

Verwendungsbeispiele für ›Doktorhut‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie es seine Art war, hatte Schreiber für den Doktorhut vor allem ein Lächeln übrig.
Die Zeit, 26.06.2007, Nr. 26
Viereinhalb Jahre dauert es, bis man den Doktorhut aufsetzen darf.
Süddeutsche Zeitung, 02.05.2000
Vorbei ist es mit der jugendlichen Lässigkeit, das Haar unter dem Doktorhut wird langsam sorgengrau.
Der Tagesspiegel, 15.10.2002
Mit dem Doktorhut endete meine Lehrzeit, und ich fragte mich, was ich nun beginnen sollte.
Witkowski, Georg: Von Menschen und Büchern, Erinnerungen 1863-1933. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1938], S. 1171
Die Bürokratie und ehedem die allmächtigen SED-Strategen ließen den Schulen und Hochschulen kaum freien Spielraum, autonom waren sie allenfalls bei der Vergabe von Doktorhüten.
Der Spiegel, 19.02.1990
Zitationshilfe
„Doktorhut“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Doktorhut>, abgerufen am 05.03.2021.

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