Dolle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Dolle · Nominativ Plural: Dollen
Aussprache
WorttrennungDol-le
Wortbildung mit ›Dolle‹ als Letztglied: ↗Ruderdolle
eWDG, 1967

Bedeutung

Seemannssprache bewegliche (eiserne) Gabel zum Einlegen der Ruder
Beispiel:
Acht Riemen poltern in die Dollen [BartningErdball158]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Dolle f. ‘Ruderpflock, -gabel’, aus dem Nd. (17. Jh.), mnd. dolle, dulle, mnl. dolle, nl. dol, aengl. þoll m., engl. thole. Herkunft ungewiß. Verbindungen mit anord. þollr ‘Baum, Balken, Mann’ sowie lit. tulis ‘Achsnagel’, griech. týlos (τύλος) ‘Wulst, Buckel, Nagel’, aslaw. tylъ, russ. týl (тыл) ‘Nacken’ sind unsicher.

Thesaurus

Synonymgruppe
Pflock · ↗Zapfen  ●  Pinn  norddeutsch · (die) Dolle  fachspr., technisch
Assoziationen
Zitationshilfe
„Dolle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Dolle>, abgerufen am 23.04.2019.

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